OÖ Wasser – Fachfahrt zu unseren bayrischen Freunden

Bericht u. Fotos: J. Bachleitner – VormoosOnline

Obmann Werner Sams und Geschäftsführer Wolfgang Aichlseder vom Genossenschafts-verband OÖ Wasser luden heuer wieder einmal mal zu einem besonderen Ereignis ein: eine Fachfahrt nach Bayern.

Am Programm standen die Besichtigung von Regensburg mit der Walhalla, der Besuch und die Übernachtung im kleinen Städtchen Berching in der Oberpfalz, eine Führung durch die Produktionshallen von Huber-Edelstahl sowie der Besuch der Befreiungshalle in Kelheim mit einer Schifffahrt auf der Donau zum Kloster Weltenburg.

Und hier einige Eindrücke von diesem besonderen Ausflug:

Walhalla (Ostseite)
Walhalla: die Gedenkstätte in Donaustauf für bedeutende Persönlichkeiten „teutscher Zunge“

Anschließend besuchten und erlebten wir die „lebendige Altstadt“ von Regensburg. Regensburg ist mit rund 150.000 EinwohnerInnen eine der größten Städte des Freistaates Bayern, Bischofssitz und Universitätsstadt. Unser Stadtführer, Herr Kuhn, zeigte uns seine Stadt und führte uns von einem Highlight zum nächsten.

Es war wirklich beeindruckend! Regensburg wird zu recht als „eine der schönsten Städte der Welt“ bezeichnet (Lord Norman Foster, englischer Stararchitekt).

Regensburg Altstadt (der Dom und die steinerne Brücke über die Donau

Nach einigen (erholsamen) Stunden setzten wir unsere Reise fort. Durch das Altmühltal ging’s zum nächsten Ziel, dem kleinen mittelalterlichen Städtchen Berching. Hand aufs Herz: wer hat schon mal was von Berching gehört? Ich jedenfalls nicht und so war ich auch überrascht, was wir hier gesehen und erlebt haben. Ein wunderbares, stilvoll renoviertes Wirtshaus mit einer beachtlichen Küche, eine rund um die Stadt führende, intakte mittelalterliche Stadtmauer, einige beeindruckende Objekte und Plätze und beachtliche Naherholungsflächen, die sich durch den Bau des Rhein-Main-Donau-Kanales ergeben haben.

Nach einer wirklich ruhigen Nacht in der „blauen Traube“ setzten wir unsere Info-Tour fort. Das nächste Highlight war der Besuch in der Hightech-Edelstahlschmiede der Fa. Huber. Beeindruckend, was hier für die Bereiche Wasser und Abwasser alles produziert wird.

Nach dieser Infotour ging’s durch das Altmühltal weiter nach Kelheim an der Donau. Ziel war das monumentale Denkmal auf dem Michelsberg, die Befreiungshalle. Sie wurde im Auftrag von König Ludwig I. von Bayern zum Andenken an die gewonnenen Schlachten gegen Napoleon errichtet.

am Weg zur Befreiungshalle

Hier einige Eindrücke:

Natürlich stand heute auch noch ein weiteres Highlight am Programm: Mit dem Schiff auf der Donau von Kehlheim zum wildromantischen Donaudurchbruch (Weltenburger Enge) und zum ältesten Kloster Bayerns, der Benediktinerabtei Weltenburg.

Hier wird übrigens seit fast 1000! Jahren Bier gebraut. Wir konnten uns überzeugen: die könnens!

Brauerei

Leider ging damit unsere diesjährige Fachreise auch schon wieder dem Ende entgegen.

Wir (die Teilnehmerinnen und Teilnehmer) hatten das Gefühl, bei Freunden zu sein.

Im Namen aller Reiseteilnehmer bedanke ich mich bei den Organisatoren, den Sponsoren – hier vor allem bei Gerhard Schellenberg – und allen, die diese Reise ermöglicht haben.

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Die schönste Seereise: Hurtigruten – mit dem Postschiff Norwegen erkunden. Teil 1

Kürzlich ging für mich ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung. Gemeinsam mit meinem Freund Poldi machte ich mich auf den Weg nach Bergen zur Einschiffung auf die MS Richard Whit, einem der zahlreichen Schiffe von Hurtigruten (der berühmtesten Schifffahrtslinie der Welt!). Es ist fast nicht zu glauben, aber seit 125 Jahren wird die Schifffahrtsstrecke an der norwegischen Küste von Hurtigruten befahren. Bergen, die ehemalige Hansestadt, ist Ausgangs- und Endpunkt der Hurtigruten. Sie gilt als schönste Stadt des Landes und hat viel zu bieten. Aber alles der Reihe nach.

Nach einer schnellen und komfortablen Anreise mit KLM von München über Amster-dam  landen wir am Nachmittag in Bergen.ab (2)

ab (3)

 

 

 

 

 

 

 

beeindruckend: im Cockpit der

Boeing 737/800

 

 

 

Alles ist bestens organisiert, ein Bus wartet bereits auf uns und bringt uns direkt zu unserem Schiff – der Richard Whit – zum Hurtigruten-Abfertigungsschalter (Check in).

MS Richard With
MS Richard With

Nach der obligaten Sicherheitsunterweisung (was tun, wenn der Alarm ertönt, wo finde ich die Schwimmweste, wie lege ich sie an, usw.) suchen wir unsere Kabine.

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Nicht gerade groß, aber eben zweck- entsprechend. Wir haben ohnehin vor,  nur zum Schlafen bzw. zur Körperpflege in der Kabine zu sein.

Es gibt ja immer wieder was Neues und es wäre doch wirklich schade, etwas zu übersehen.

Da wir jetzt wissen, wie das ganze ablaufen wird und wo die wichtigsten Plätze (natürlich auch unser Platz im Speisesaal) am Schiff sind, ist bereits das Buffet eröffnet. Der erste Eindruck ist „super!“. Alles was man erwartet, findet man hier: Lachs, Forelle, Scampi, Muscheln, Krappen, Kaviar, usw. Aber nicht nur Hauptspeisen: auch für den „süßen Abschluss“ ist alles da, alles vom Feinsten. Fast schade, diese Kunstwerke zu zerstören, aber schließlich und endlich haben wir heute ja noch fast nichts gegessen und so machen wir uns auf den Weg zur „Schlacht am Buffet“ und werden nicht enttäuscht.

Buffet
Buffet

Nichts fehlt, nichts geht aus – nur: wenn das jetzt fast 2 Wochen so weitergeht, wird uns die Waage zuhause darauf hinweisen, dass wir vielleicht doch etwas zu viel probiert haben, oder? Na was soll’s, wenn wir schon hier sind, wollen wir die skandinavische Küche doch auf die Probe stellen (und: bezahlt haben wir das ja auch! 🙂 )

Nun noch schnell die wichtigsten Stationen auf dem Schiff suchen (Infodeck, Rezeption, Bar, Panoramadeck, usw.) und dann ab in die Kabine.

Nach einer kurzen, aber scheinbar stark schaukelnden Nachtfahrt treffen wir uns im Info-Center. Das Expeditionsteam informiert über die nächsten Ausflüge. Kurz nach dem Mittagessen geht’s auch schon los. Tendern von der MS Richard With auf ein kleineres Ausflugsboot zur Anlegestelle um den Hjørundfjord auf dem Landweg zu erkunden.

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Richard With imHjørundfjord

Am Kai wartet bereits der Hurtigruten Bus und unsere Reiseleiterin die uns über ihrer Heimat informiert. Riesige Wasserfälle, Almen und Alphäuser, und einiges aus dem Reich der Trolle, die ja überall anzutreffen sein sollen. Zum Abschluss dieses Ausfluges besichtigen wir das etwa 200 Jahre alte beeindruckende Hotel Union.

Union Hotel
Hotel Union

Das Tenderboot bringt uns wieder zurück zur Richard Whit und am späten Nachmittag legen wir bereits in Ålesund, der „Stadt des Jugendstils“ an. Auch hier gibt es viel zu sehen und meine Kamera tickt pausenlos.

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Ålesund die Jugendstilstadt

Während uns das Abendessen serviert wird legt unser Schiff wieder ab und steuert Richtung Trondheim – die Königsstadt – und eine der großen Zentren des Landes. Bereits am frühen Morgen legen wir in Trondheim an und wir erkunden die Stadt mit dem besonderen Nidaros-Dom, der bereits zwischen 1000 und 1300 erbaut wurde. Er ist das größte gotische Bauwerk Norwegens und Krönungskirche der norwegischen Könige.

Trondheim Nidarosdom
Trondheim Nidarosdom

Wie es weitergeht? Fortsetzung folgt!