Eine Reise in eine uns unbekannte Ecke Europas – ins Baltikum (Estland – Lettland – Litauen) Teil I

Das hab ich mir schon lange – eigentlich schon seit dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ vorgenommen: Eine Reise ins Baltikum. Vor einigen Tagen war es dann endlich so weit. Ein bekannter Reiseveranstalter bot genau das Gewünschte an: Estland – Lettland – Litauen mit mehrtägigen Aufenthalten in den jeweiligen Hauptstädten, Fahrten durch die schier endlosen Ebenen und Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

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Von München ging’s dann mit einer Maschine der Air Baltic nach Riga.

Dort angekommen, erwartete uns bereits unsere Reiseleiterin, Ilona,  um uns ins Hotel der Hauptstadt Lettlands zu bringen. Nach dem Bezug des Zimmer machte ich mich gleich mal allein auf den Weg, um Riga zu Fuß zu erkunden. Wind und Regen begleiteten mich bei meinem ersten Rundgang durch die mir noch unbekannte Stadt. Da unser Hotel westlich des Flusses Daugava liegt, begann der Marsch über die elends lange Brücke (etwa 1 km)

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Nach dem Kennenlern-Rundgang war ich dann am Abend froh, wieder im Hotel zu sein.

Am nächsten Morgen erwartete uns bereits unsere Reiseleiterin. Gemeinsam ging’s dann zur Stadtrundfahrt bzw. dem ausgedehnten Rundgang. Ilona zeigte uns die Stadt von der schönsten Seite: Dom – das Schloss mit dem Sitz des Präsidenten – Schwarzhäupterhaus – Rathaus – die wichtigsten Jugendstilbauten – Markthallen und viele viele Kirchen. Am Nachmittag begab ich mich dann nochmals alleine auf Tour, um die Eindrücke zu vertiefen.

Nächsten Tag verließen wir Riga und fuhren auf der „Via Baltika“ entlang der Ostsee über Pärnu, in die estländische Hauptstadt Tallinn. Auch diese Stadt ist mir unbekannt und so war ich schon gespannt, was es hier alles zu entdecken gibt. Ilona führte uns von einem Highlight zum anderen. Oberstadt/Domberg mit der Alexander-Newski-Kathedrale – Domschloss mit dem langen Hermann, Domkirche dann in die Unterstadt – mit dem Rathaus und dem Rathausplatz, der Michaeliskirche, der Katharinenkirche, St. Peter- u. Paul Kirche, usw.

Unser Hotel liegt direkt am Hafen und so konnten wir die riesigen Fähren und Kreuzfahrtschiffe, die hier anlegen und vor allem aus den skandinavischen Ländern kommen, sehen. Die Fahrgäste decken sich hier mit halbwegs leistbarem Alkohol ein.

Übrigens ist Estland in Sachen Computer – Vernetzung – IT eines der führenden Länder in Europa. Jeder Haushalt hat einen „schnellen“ Internet-Zugang. Wahlen werden hier schon jahrelang nur mehr online durchgeführt und selbst die SchülerInnen erhalten keine Zeugnisse – auch diese Daten und viele andere stehen Online bereit. Der Schriftverkehr mit Ämtern und Behörden erfolgt ausschließlich per Mail. Damit verkürzen sich natürlich auch die Erledigungszeiten enorm.

Am nächsten Tag stand dann wieder eine längere Busfahrt an…..

weiter geht’s demnächst mit Teil II

 

 

 

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Eine besondere Reise: Rumänien mit Besuch des Donaudeltas, Siebenbürgen und einer Audienz beim Fürsten

Vor einigen Monaten haben wir uns entschlossen, eine Reise in das uns doch eher unbekannte Rumänien – eines der ärmsten Länder der EU – zu buchen. Voraussetzung dafür waren natürlich einige Highlights, die wir unbedingt sehen bzw. erleben wollten, wie der Besuch des Donaudeltas, eine Besichtigung der wichtigsten Städte Siebenbürgens und natürlich der Besuch von Schloss Bran mit einer Audienz beim Fürsten Vlad III (Dracula).

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das Donaudelta

Anfang August war es schließlich so weit.

Mit einem Airbus 20170805_140130.jpgder staatlichen Fluggesellschaft TAROM ging’s von München nach Sibiu (Hermannstadt) und dann weiter nach Bukarest – die Hauptstadt der Republik Rumänien.

 

Obwohl das Land reich an Bodenschätzen (Erdgas, Erdöl, Gold..) ist, ist es doch sehr arm. Das Land hat eine Fläche von beinahe 240.000 km² und rund 20 Mio. EinwohnerInnen. Bukarest hat rund 2,5 Mio EinwohnerInnen.

Neben dem uns ja aus der jüngsten Zeit (der Ära Ceausescu’s) bekannten Palatul Parlamentului (Parlamentspalast) gibt’s auch eine Reihe sehenswerter Bauten in der Hauptstadt.

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der Palast des Volkes

Beeindruckend sind die Zahlen: 20.000 Arbeiter waren im 3-Schicht-Betrieb rund um die Uhr fünf Jahre lang beschäftigt. 700 Architekten planten und kontrollierten. Nur das Beste vom Besten aus ganz Rumänien wurde verwendet. 1 Mio. m³ Marmor, 3.500 t. Kristallglas, Eichen-, Kirsch- und Nussholz usw. Gigantisch waren auch die Baukosten: 3 Mrd. Euro. 40.000 Euro betragen die Unterhaltskosten derzeit pro Monat.

Sehenswert ist aber auch die Altstadt von Bukarest mit dem Königspalast, dem Kunstmuseum und dem ehemaligen ZK-Gebäude (hier hielt Ceausescu seine letzte Rede), die Universitätsbibliothek, der Sparkassenpalast, das Nationalmuseum usw.

Nicht zur Vergessen: der Arcul de Triumf (Triumphbogen)

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Triumphbogen

– der dem in Paris sehr ähnlich ist. Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch von Hanul Lou Manuc (die Karawanserei) und schließlich ein Fußmarsch durch die Altstadt. „Bukarest lädt ein…“

Auch der Dealul Patriarhiei (Patriarchie-Hügel) – „unser Vatikan“ wie unser Reiseführer Valentin sagt – ist einen Besuch wert. Hier schlägt das Herz der rumänischen Orthodoxie.

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Patriarchie-Palast

Hier einige Eindrücke aus der Hauptstadt: