Rumänien Rundreise 5. Teil

Unsere Rundreise geht weiter. Heute fahren wir von Bazna nach Agnita und dann: wieder einer der Höhepunkte: die Audienz beim Fürsten auf der Dracula-Burg in Bran (Törzburg). Der Mythos lebt: Dracula und die Törzburg. Dracula ist übrigens eine Fantasiefigur die der irische Schriftsteller Bram Stoker geschaffen hat.

Ja nun sind wir endlich da: Bran. Eine Menge Busse, unzählige Besucher und eine schier endlose Warteschlange vor dem Eingang. Ob wir da heute noch reinkommen? Na sicher sagt Buzzi, unser Reiseleiter, und nicht vergessen: Knoblauch mitnehmen. Warum? Na das weiß doch jeder: Vampire hassen Knoblauch!

Endlich ist unsere Gruppe an der Reihe. Wir marschieren über steile Stufen und enge Stiegen ins Schloss das nach der Rückgabe nun wieder den Habsburgern gehört. Wir können das Schlafzimmer der Königin Maria von Rumänien, Salons, das Musikzimmer und zahlreiche andere Räume besichtigen.

Am nächsten Tag fahren wir dann nach Harman, eine der besterhaltenen Kirchenburgen von Siebenbürgen in der Nähe von Kronstadt und dann nach Brasov (Kronstadt). Das Alte Rathaus, die restaurierten Bürgerhäuser, die schwarze Kirche usw. Brasov ist die Hauptstadt der historischen Region Burzenland (nach dem Fluss Burzen). Hier gibt es wieder sehr viel zu sehen und zu staunen. Man bummelt durch die Fußgängerzone zur schwarzen Kirche. Etwas besonderes im monumentalen Gotteshaus sind die Orientteppiche und 5 Orgeln!

eins der Stadttore von Brasov
ein Stadttor in Brasov
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das alte Rathaus
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die schwarze Kirche
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wunderschöne, restaurierte Bürgerhäuser in der FuZo

unsere Reise neigt sich langsam dem Ende zu. Wir fahren mit dem Bus von Predeal nach Bukarest und fliegen mit einem Jet der Tarom wieder nach München.

Eine wunderbare Reise mit vielen, prägenden und bleibenden Eindrücken die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.

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Eine besondere Reise: Rumänien mit Besuch des Donaudeltas, Siebenbürgen und einer Audienz beim Fürsten

Vor einigen Monaten haben wir uns entschlossen, eine Reise in das uns doch eher unbekannte Rumänien – eines der ärmsten Länder der EU – zu buchen. Voraussetzung dafür waren natürlich einige Highlights, die wir unbedingt sehen bzw. erleben wollten, wie der Besuch des Donaudeltas, eine Besichtigung der wichtigsten Städte Siebenbürgens und natürlich der Besuch von Schloss Bran mit einer Audienz beim Fürsten Vlad III (Dracula).

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das Donaudelta

Anfang August war es schließlich so weit.

Mit einem Airbus 20170805_140130.jpgder staatlichen Fluggesellschaft TAROM ging’s von München nach Sibiu (Hermannstadt) und dann weiter nach Bukarest – die Hauptstadt der Republik Rumänien.

 

Obwohl das Land reich an Bodenschätzen (Erdgas, Erdöl, Gold..) ist, ist es doch sehr arm. Das Land hat eine Fläche von beinahe 240.000 km² und rund 20 Mio. EinwohnerInnen. Bukarest hat rund 2,5 Mio EinwohnerInnen.

Neben dem uns ja aus der jüngsten Zeit (der Ära Ceausescu’s) bekannten Palatul Parlamentului (Parlamentspalast) gibt’s auch eine Reihe sehenswerter Bauten in der Hauptstadt.

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der Palast des Volkes

Beeindruckend sind die Zahlen: 20.000 Arbeiter waren im 3-Schicht-Betrieb rund um die Uhr fünf Jahre lang beschäftigt. 700 Architekten planten und kontrollierten. Nur das Beste vom Besten aus ganz Rumänien wurde verwendet. 1 Mio. m³ Marmor, 3.500 t. Kristallglas, Eichen-, Kirsch- und Nussholz usw. Gigantisch waren auch die Baukosten: 3 Mrd. Euro. 40.000 Euro betragen die Unterhaltskosten derzeit pro Monat.

Sehenswert ist aber auch die Altstadt von Bukarest mit dem Königspalast, dem Kunstmuseum und dem ehemaligen ZK-Gebäude (hier hielt Ceausescu seine letzte Rede), die Universitätsbibliothek, der Sparkassenpalast, das Nationalmuseum usw.

Nicht zur Vergessen: der Arcul de Triumf (Triumphbogen)

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Triumphbogen

– der dem in Paris sehr ähnlich ist. Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch von Hanul Lou Manuc (die Karawanserei) und schließlich ein Fußmarsch durch die Altstadt. „Bukarest lädt ein…“

Auch der Dealul Patriarhiei (Patriarchie-Hügel) – „unser Vatikan“ wie unser Reiseführer Valentin sagt – ist einen Besuch wert. Hier schlägt das Herz der rumänischen Orthodoxie.

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Patriarchie-Palast

Hier einige Eindrücke aus der Hauptstadt: