Die schönste Seereise: Hurtigruten – mit dem Postschiff Norwegen erkunden. Teil 3: vom Nordkap nach Kirkenes und zurück bis Trondheim

Es ist fast nicht zu glauben, aber die Zeit vergeht wie im Fluge. Eben erst gestartet sind wir jetzt etwa 2500 km mit der MS Richard Whit in den Norden gefahren und in Kirkenes,

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Denkmal in Kirkenes

dem entferntesten Ort unserer Reise,  angekommen. Zu Fuß gehts durch das Zentrum, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Die Stadt ist ja schließlich klein und übersichtlich. Hier im Grenzgebiet Norwegen – Russland (10 km) – Finnland (35 km) gibt es eigentlich nicht all zuviel zu sehen. Den Ausflug an die russische Grenze spare ich mir, aber einige markante Orte soll man eben doch besucht haben, etwa den Stadtplatz mit dem Denkmal, die Kirche usw. Wie ich in den Unterlagen gelesen habe, war auch Kirkenes von den deutschen Truppen besetzt und beim Rückzug hatten die Besetzer „die verbrannte Erde“ zurückgelassen. Fast alles (bis auf 20 Häuser) wurde vernichtet, bevor die Rote Armee zur Befreiung kam. Ähnlich war es auch bei den anderen Städten.

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nur noch 200 km bis Murmansk!

Ein Highlight ist mir allerdings doch noch aufgefallen: ein Wegweiser nach „Murmansk“. Von Kirkenes sind es nur noch etwa 200 km zur russischen Metropole mit dem bekannten Eismeerhafen.

Bereits zu Mittag legt die Richard Whit in Kirkenes ab und fährt dieselbe Strecke wieder zurück. Allerdings werden wir Orte und Städte besuchen, die bei der Nordfahrt während der Nacht angelaufen wurden.

Kurz nach dem Mittagessen informiert uns das Team, dass in wenigen Minuten ein Rettungshubschrauber der norwegischen Küstenwache kommen wird. Heute findet eine spektakuläre Rettungsübung statt, bei der mehrere Personen mittels Seilbergung vom Schiff auf den Heli „gerettet“ werden sollen.

Am späten Nachmittag erreichen wir Vadsø, den östlichsten Hafen Norwegens. Ein kleiner verschlafener Ort, der dadurch bekannt wurde, dass Roald Amundsen hier 1926 mit seinem Luftschiff „Norge“ anlegte. Der Mast, an denen die Luftschiffe ankerten, steht übrigens noch heute.

Nach einigen Stunden an Bord erreichen wir früh morgens Hammerfest, die nördlichste Stadt der Welt. „On top of the world“ – ein Werbeslogan, den man immer wieder findet. Hammerfest liegt 1000 km nördlich des Polarkreises. In Hammerfest überstand nur eine Grabkapelle, die Greuel der „verbrannten Erde“.

Kirche Hammerfest
Kirche und Friedhof Hammerfest

Heute ist Hammerfest die Stadt der Erdgasförderung und Verarbeitung (hier ist die größte Erdgasverflüssigungsanlage der Welt zu finden). Ein kleiner Stadtrundgang führt mich zur Pfarrkirche und zum Eisbärenklub. Den muss man einfach besucht haben und viele treten diesem elitären Klub auch bei. Er hat rund 240.000 Mitglieder!

Wieder zur Mittagszeit legt unser Schiff ab, um rechtzeitig zum nächsten Höhepunkt – dem Mitternachtskonzert nach Tromsø zu kommen. Auch während dieser Fahrt gibt’s wieder viel zu sehen, zu staunen und zu fotografieren.

Plötzlich tauchen am Horizont einige Schlauchboote auf. Bald darauf die Info: Antiterrorübung einer norwegischen Spezialeinheit. Es ist wirklich toll und fast nicht vorstellbar, wie diese Übung (bei voller Fahrt unseres Schiffes) verläuft.

Nach dem Abendessen gönnen wir uns noch ein bisschen Ruhe, um für das Konzert fit zu sein. Rechtzeitig bei der Einfahrt in Tromsø erfolgt dann die obligate und schon erwartete Durchsage unseres Expeditionsteams. Ankunft um 00.15 und Abfahrt der Hurtigruten Busse zur Eismeerkathedrale um 00.30 Uhr. Der Großteil der Gäste gönnt sich dieses „Mitternachtsvergnügen“ und wird nicht enttäuscht. Wirklich etwas Besonderes!

Gleich nach dem Konzert und dem obligaten „welcome“ des Bordcomputers legt die Richard Whit auch schon wieder ab und wir verlassen Tromsø. Am Morgen geht’s entlang der Inselgruppen der Vesterålen und Lofoten durch eine spezielle „Hurtigruten-Fahrrinne“ nach Stokmarknes.

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Hurtigruten Museum

Die Stadt ist der Gründungsort von Hurtigruten. So ist es nicht verwunderlich, dass sich hier auch das Hurtigruten-Museum befindet. Und so marschiere auch ich durch das beeindruckende Museum und das umfunktionierte Schiff.

Bei traumhaften Wetter steuert der Kapitän die Richard Whit am Nachmittag in den Trollfjord. Auch das ist wieder ein besonderes Erlebnis. Herrliche, mit Schnee bedeckte Gipfel direkt am Fjord. Natürlich ist die Kamera immer „schussbereit“. Pünktlich wie angekündigt legt schließlich ein kleines Motorboot steuerbord an und wir verlassen unser Schiff, um zur „Seeadler-Safari“ aufzubrechen.

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Nachdem uns zuerst eigentlich nur Möwen begleiten, sind sie schließlich schon zu sehen: Die absoluten „Könige der Lüfte“ – die Seeadler.DSC04775

 

Es ist wirklich faszinierend, mit welcher Ruhe und Gelassenheit diese Riesenvögel (Spannweite bis 2,5 m!) sich hier ihre Beute (die von der Crew mitgebrachten Fische) holen.

 

Leider vergeht auch dieser Nachmittag viel zu schnell. In der Dämmerung fahren wir mit unserem Schiff nach Svolvær, wo wir die Richard Whit treffen, an Bord gehen und unsere Reise (in den Süden) fortsetzen. Eine ruhige und angenehme Nacht wartet auf uns, in der es wieder Nordlichter zu bewundern gibt.norway-9717

Am nächsten Morgen sind wir um etwa 9 Uhr bereits wieder am Polarkreis. Statt der „Polarkreistaufe“ müssen wir jetzt einen Löffel „Waltran“ einnehmen. Na ja – das geht!

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am Polarkreis ein Löffel Waltran für die Gesundheit

Gegen Mittag gibt es die nächste Besonderheit: wir fahren an den 7 Schwestern (einer Gebirgsformation mit 7 Spitzen) vorbei und bewundern die Naturschönheiten.

Eine beeindruckende Fahrt durch die Schären setzt sich fort und wir nähern uns langsam unserem Ziel Trondheim.

Heute heißt es Abschied nehmen von der Crew, vom Expeditionsteam und von der MS Richard Whit, die uns gut hin- und hergebracht hat.

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Abschied

Bereits am Vormittag beginnt die Ausschiffung. Mit dem Hurtigruten Bus fahren wir vom Hafen Trondheim zum Flughafen, um mit einem KLM Cityhoper nach Amsterdam und dann weiter nach München zu fliegen.

Die wirklich schöne, beeindruckende und lang ersehnte Reise geht leider viel zu schnell wieder zu Ende. Ich kann allen, die es interessiert, nur bestätigen: Die schönste Seereise der Welt!

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Die schönste Seereise: Hurtigruten – mit dem Postschiff Norwegen erkunden. Teil 2 – von Trondheim, Tromsø nach Honningsvåg zum Nordkap.

„Leinen los“ heißt es und schon fahren wir weiter durch den Stoksund bis Rørvik. Bereits am frühen Morgen hören wir die Info unseres Expeditionsteams, dass wir in Kürze den nördlichen Polarkreis (66° 33′ 51″) überqueren werden (am 21. Juni erscheint hier die Sonne genau um 24 Uhr am Horizont!). Natürlich will sich niemand dieses „Highlight“ entgehen lassen und so stehen viele Reisende an der Reeling und bringen ihre Kameras in Position um den besten Schnappschuss zu machen.

Polarkreis
Polarkreis

Während das Schiff gemächlich durch die norwegische See fährt, bekommen wir Besuch. Njord, Herrscher über alle Meere, gibt sich die Ehre gemeinsam mit dem Kapitän die Polartaufe persönlich zu übernehmen und so gelangen zahlreiche Eiswürfel in den Nacken vieler noch verträumter Fahrgäste (bei mir sogar noch in die Kabine!).

Polartaufe
Polartaufe

Bereits zur Mittagszeit erreichen wir Bodø. Hier erwartet uns ein absoluter Höhepunkt: Saltstraumen. Eingepackt (wie Astronauten) im Wärmeanzug geht’s in einem Speedboot  ganz nahe heran. Unvorstellbare 400 Mio. m³ Wasser strömen mit bis zu 20 Knoten in den Saltfjord und Skjerstadfjord. Das muss man einfach gesehen bzw. erlebt haben – man kann sich das gar nicht vorstellen, es ist wirklich beeindruckend. Unsere Führerin spricht in einwandfreiem Deutsch und lenkt mit besonderer Geschicklichkeit das Speedboot um die Strudel und schließlich bei aufkommendem Wind (13 Knoten und 2,5 m hohen Wellen) zurück zur Station.

Pünktlich zur vereinbarten Zeit kommen wir zu unserem Schiff zurück, das uns zum nächsten Ausflug – einem Wikingerfest – auf die Lofoten bringt. Wiki1

Hier empfängt uns „Halvar“ der Chef. Nach einem ausführlichen Zeremoniell und traditionellem Wikingerschmaus (Lamm) machen wir uns im Bus auf den Weg zu unserem Schiff und sehen hier die ersten, wenn auch schwachen Nordlichter.

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Gleich nach unserer Ankunft und dem obligaten „Borden“ (nach scannen der Bordkarte wird jede(r) Einzelne mit einem „welcome“ begrüßt, setzt sich unser Hurtigruten Boot in Bewegung. Für uns wird’s Zeit uns in der Kabine beim nächtlichen Schlaf zu erholen um für den nächsten Tag fit zu sein.

Am frühen Nachmittag des 5. Tages erreichen wir die arktische Hauptstadt Tromsø. Heute ist die Stadt die größte Metropole des hohen Nordens, die flächenmäßig größte Stadt Europas, nördlichste Universitätsstadt usw. Schon von weitem sieht man das Wahrzeichen – die Eismeerkathedrale die 1965 geweiht wurde. Sie soll an die in dieser Gegend typischen Trockenfischgestelle erinnern.

Bei einem Spaziergang durch die Stadt mache ich eine besondere Entdeckung. Sowohl der Hauptplatz als auch die Hauptstraße sind gesperrt.Tromsö1

 

Die Straßen werden neu errichtet und eine  „Straßenheizung“ eingebaut. Ja, die Petrodollars machen das möglich – Norwegen kann sich das leisten.

 

Am Abend machen wir uns wieder auf den Weg Richtung Honningsvåg – zum Nordkap. Bereits zur Mittagszeit kommen wir an. Die Hurtigruten-Busse warten bereits um einen Teil der Gäste zum Nordkap zu bringen. Nach dem Besuch bei einer Samen-Familie (Rudi, das Rentier ist für das bevorstehende Weihnachtsfest bereits fit!) geht’s zum Nordkap Plateau.

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Endlich sind wir da: 71° 10′ 21″. Das Nordkap. Eigentlich wimmelt es hier vor lauter Besuchern aber heute: fast leer, ganz wenige Leute und nur 1 Bus und dazu das bestellte Wetter: Sonnenschein mit Fernsicht und zur Abfahrt leichter Schneefall. Herz, was willst du mehr? Es scheint als stünde ich am Ende der Welt!?fbe (1)Es ist wirklich so: ein Highlight jagt das andere. Unser Schiff setzt seine fahrplanmäßige Fahrt fort. Das nächste größere Ziel: Kirkenes – die Grenzstadt zu Russland und Finnland. Das Tor nach Osten….

… und hier beginnt nach rund 2.500 km auf See die Rückfahrt nach Trondheim

Mehr darüber im nächsten Bericht.

 

 

 

Die schönste Seereise: Hurtigruten – mit dem Postschiff Norwegen erkunden. Teil 1

Kürzlich ging für mich ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung. Gemeinsam mit meinem Freund Poldi machte ich mich auf den Weg nach Bergen zur Einschiffung auf die MS Richard Whit, einem der zahlreichen Schiffe von Hurtigruten (der berühmtesten Schifffahrtslinie der Welt!). Es ist fast nicht zu glauben, aber seit 125 Jahren wird die Schifffahrtsstrecke an der norwegischen Küste von Hurtigruten befahren. Bergen, die ehemalige Hansestadt, ist Ausgangs- und Endpunkt der Hurtigruten. Sie gilt als schönste Stadt des Landes und hat viel zu bieten. Aber alles der Reihe nach.

Nach einer schnellen und komfortablen Anreise mit KLM von München über Amster-dam  landen wir am Nachmittag in Bergen.ab (2)

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beeindruckend: im Cockpit der

Boeing 737/800

 

 

 

Alles ist bestens organisiert, ein Bus wartet bereits auf uns und bringt uns direkt zu unserem Schiff – der Richard Whit – zum Hurtigruten-Abfertigungsschalter (Check in).

MS Richard With
MS Richard With

Nach der obligaten Sicherheitsunterweisung (was tun, wenn der Alarm ertönt, wo finde ich die Schwimmweste, wie lege ich sie an, usw.) suchen wir unsere Kabine.

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Nicht gerade groß, aber eben zweck- entsprechend. Wir haben ohnehin vor,  nur zum Schlafen bzw. zur Körperpflege in der Kabine zu sein.

Es gibt ja immer wieder was Neues und es wäre doch wirklich schade, etwas zu übersehen.

Da wir jetzt wissen, wie das ganze ablaufen wird und wo die wichtigsten Plätze (natürlich auch unser Platz im Speisesaal) am Schiff sind, ist bereits das Buffet eröffnet. Der erste Eindruck ist „super!“. Alles was man erwartet, findet man hier: Lachs, Forelle, Scampi, Muscheln, Krappen, Kaviar, usw. Aber nicht nur Hauptspeisen: auch für den „süßen Abschluss“ ist alles da, alles vom Feinsten. Fast schade, diese Kunstwerke zu zerstören, aber schließlich und endlich haben wir heute ja noch fast nichts gegessen und so machen wir uns auf den Weg zur „Schlacht am Buffet“ und werden nicht enttäuscht.

Buffet
Buffet

Nichts fehlt, nichts geht aus – nur: wenn das jetzt fast 2 Wochen so weitergeht, wird uns die Waage zuhause darauf hinweisen, dass wir vielleicht doch etwas zu viel probiert haben, oder? Na was soll’s, wenn wir schon hier sind, wollen wir die skandinavische Küche doch auf die Probe stellen (und: bezahlt haben wir das ja auch! 🙂 )

Nun noch schnell die wichtigsten Stationen auf dem Schiff suchen (Infodeck, Rezeption, Bar, Panoramadeck, usw.) und dann ab in die Kabine.

Nach einer kurzen, aber scheinbar stark schaukelnden Nachtfahrt treffen wir uns im Info-Center. Das Expeditionsteam informiert über die nächsten Ausflüge. Kurz nach dem Mittagessen geht’s auch schon los. Tendern von der MS Richard With auf ein kleineres Ausflugsboot zur Anlegestelle um den Hjørundfjord auf dem Landweg zu erkunden.

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Richard With imHjørundfjord

Am Kai wartet bereits der Hurtigruten Bus und unsere Reiseleiterin die uns über ihrer Heimat informiert. Riesige Wasserfälle, Almen und Alphäuser, und einiges aus dem Reich der Trolle, die ja überall anzutreffen sein sollen. Zum Abschluss dieses Ausfluges besichtigen wir das etwa 200 Jahre alte beeindruckende Hotel Union.

Union Hotel
Hotel Union

Das Tenderboot bringt uns wieder zurück zur Richard Whit und am späten Nachmittag legen wir bereits in Ålesund, der „Stadt des Jugendstils“ an. Auch hier gibt es viel zu sehen und meine Kamera tickt pausenlos.

Ålesund die Jugendstilstadt
Ålesund die Jugendstilstadt

Während uns das Abendessen serviert wird legt unser Schiff wieder ab und steuert Richtung Trondheim – die Königsstadt – und eine der großen Zentren des Landes. Bereits am frühen Morgen legen wir in Trondheim an und wir erkunden die Stadt mit dem besonderen Nidaros-Dom, der bereits zwischen 1000 und 1300 erbaut wurde. Er ist das größte gotische Bauwerk Norwegens und Krönungskirche der norwegischen Könige.

Trondheim Nidarosdom
Trondheim Nidarosdom

Wie es weitergeht? Fortsetzung folgt!

Rumänien Rundreise 5. Teil

Unsere Rundreise geht weiter. Heute fahren wir von Bazna nach Agnita und dann: wieder einer der Höhepunkte: die Audienz beim Fürsten auf der Dracula-Burg in Bran (Törzburg). Der Mythos lebt: Dracula und die Törzburg. Dracula ist übrigens eine Fantasiefigur die der irische Schriftsteller Bram Stoker geschaffen hat.

Ja nun sind wir endlich da: Bran. Eine Menge Busse, unzählige Besucher und eine schier endlose Warteschlange vor dem Eingang. Ob wir da heute noch reinkommen? Na sicher sagt Buzzi, unser Reiseleiter, und nicht vergessen: Knoblauch mitnehmen. Warum? Na das weiß doch jeder: Vampire hassen Knoblauch!

Endlich ist unsere Gruppe an der Reihe. Wir marschieren über steile Stufen und enge Stiegen ins Schloss das nach der Rückgabe nun wieder den Habsburgern gehört. Wir können das Schlafzimmer der Königin Maria von Rumänien, Salons, das Musikzimmer und zahlreiche andere Räume besichtigen.

Am nächsten Tag fahren wir dann nach Harman, eine der besterhaltenen Kirchenburgen von Siebenbürgen in der Nähe von Kronstadt und dann nach Brasov (Kronstadt). Das Alte Rathaus, die restaurierten Bürgerhäuser, die schwarze Kirche usw. Brasov ist die Hauptstadt der historischen Region Burzenland (nach dem Fluss Burzen). Hier gibt es wieder sehr viel zu sehen und zu staunen. Man bummelt durch die Fußgängerzone zur schwarzen Kirche. Etwas besonderes im monumentalen Gotteshaus sind die Orientteppiche und 5 Orgeln!

eins der Stadttore von Brasov
ein Stadttor in Brasov
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das alte Rathaus
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die schwarze Kirche
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wunderschöne, restaurierte Bürgerhäuser in der FuZo

unsere Reise neigt sich langsam dem Ende zu. Wir fahren mit dem Bus von Predeal nach Bukarest und fliegen mit einem Jet der Tarom wieder nach München.

Eine wunderbare Reise mit vielen, prägenden und bleibenden Eindrücken die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Rumänien – Rundreise 4. Teil

Eine beeindruckende Fahrt durch die vielfältige Landschaft brachte uns, vorbei an Medias, der fast 50.000 Einwohner zählenden Stadt mit dem schiefen Turm in ein kleines Dorf – mitten in Siebenbürgen: Bazna. Außer einigen Hotels, einer Kirche, einer Schule und vielen (meist verfallenen) Häusern gibt’s hier nicht viel zu sehen und zu erleben.

In aller Hergott’s Früh warten vor unserer Hotelanlage bereits einige Pferdegespanne um uns zur ersten Wehrkirche im Nachbarort zu fahren. Eine gemütliche, nicht sehr beeindruckende etwa einstündige Fahrt bringt uns zur Wehrkirche.

Nach diesem Ausflug machen wir uns am Nachmittag auf den Weg nach Schäßburg.

An Medias vorbei fahren wir nach Sighisoara (Schäßburg), ebenfalls eine der bekanntesten Städte Siebenbürgens. Bereits von Weitem ist der Turnul cu Ceas – der „Stundturm“ zu sehen.

Türme, Türmchen, Tore, krumme Häuschen und schmale Gassen. Schäßburg ist ein Märchen aus längst vergangenen Tagen. Die Altstadt ist seit 1999 UNESCO-Weltkulturerbe.

Über die breite Treppe gelangt man zur Oberstadt und zum Wahrzeichen der Stadt – dem Stundturm.

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Christa beim Aufstieg zur Oberstadt

hier einige Bilder einer wirklich beeindruckenden Stadt:

Trotz der Hitze von 37 Grad war der Besuch in Schäßburg ein besonderes Erlebnis.

Zum Abschluss des heutigen Besichtigungsprogrammes fahren wir nach Biertan. Ein großes Dorf mit einer bekannten Kirchenburg die ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe ist. Zur Burg steigt man über einen überdachten Wehrgang auf. Hier gibt es einen herrlichen Rundblick in die Umgebung.

Die Kirchenburg birgt einige Besonderheiten: die steinerne Kanzel von 1523 und das Reinaissance-Chorgestühl (1514-1523) und etwas für Techniker: die Sakristeitür von 1515 mit einem Schloss mit 13 Riegel! die es bis zur Weltausstellung 1900 nach Paris geschafft hat und den Stahlschrankhersteller „Wertheim“ zur Erfindung seiner Schlösser inspirierte.

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das Schloss der Sakristei-Tür

Besonderheiten sind auch der Speckturm und das „Ehe-Gefängnis“. Es hat nur ein Bett und einen Tisch. Zerstrittene Paare saßen dort so lange ein, bis sie sich wieder versöhnt hatten (damit gab es auch keine Scheidung!)

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das Ehe-Gefängnis

Auf der Fahrt zu unserem Hotel ein kurzer Abstecher in einem Zigeunerdorf. Die Leute verstehen es aus Kupfer oder Messing Gebrauchsartikel für den täglichen Bedarf zu treiben.

 

Rumänien – Rundreise Siebenbürgen 3. Teil

Unsere Reise geht weiter. Nachdem wir zuerst Tulcea und das Donaudelta erlebt haben, müssen wir heute eine etwas längere Busfahrt auf uns nehmen um nach Predeal – die höchstgelegene Stadt Rumäniens und „der“ Wintersportort in den Karpaten – zu gelangen. Beeindruckend ist auch die Fahrt. Nach der Tiefebene und dem Hügelland sind wir plötzlich im Gebirge. Könige und Staatschefs trafen sich hier. Predeal, ein Luftkurort im Kreis Brasov liegt auf rund 1.000 m, hat etwa 5.000 Einwohner und über 100! Hotels und Pensionen. Hier gibt es ideale Bedingungen zum Wandern, Mountainbiking und Skifahren.

Am nächsten Tag geht unsere Rundreise auch schon wieder weiter. Heute fahren wir von Predeal nach Sibiu (Hermannstadt) und dann zu unserem Quartier nach Bazna.

Sibiu wurde 2007 europ. Kulturhauptstadt. Zu Recht wird Sibiu als eine der schönsten Städte des Landes bezeichnet. In Sibiu (Hermannstadt) besichtigen wir den großen und den kleinen Ring, den Bruckenthalpalast, die Katholische Kirche und die evang. Stadtpfarrkirche. Wir (überaus kulturinteressiert!) besichtigen natürlich auch noch das Geschichtsmuseum „Haus Altemberger“, eines der schönsten und größten gotischen Wohngebäude Rumänien mit vielen sehenswerten und wertvollen Ausstellungsstücken.

 

Hunderte Augen bewachen die Stadt! In den hohen und steilen Dächern gibt es ganz spezielle Öffnungen die „Stadtaugen“ (längliche Lüftungsschlitze).

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„hunderte Augen“ –

Kurz vor unserer Abreise besuchten wir natürlich auch noch das „Imparatul Romanilor“ – das Hotel „der römische Kaiser“ in dem bedeutende Gäste unter ihnen auch Kaiser Joseph II, Johann Strauss usw. nächtigten.

Leider war die Zeit für die Stadtbesichtigung wieder einmal viel zu kurz. Wir mussten uns schließlich auf den Weg zu unserem Bus machen und das heutige Ziel – Bazna – zu erreichen.

 

im Heißluftballon von Vormoos übers Obere Innviertel „Glück ab und gut Land!“

Bericht: Vormoos Online, Fotos: Günther Zauner, Vormoos Online
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beeindruckend der „Nürnberger“ in voller Größe

Wenn man daran glaubt, können Träume Realität werden. So ging’s auch uns. Nachdem wir schon mehrere Ballonfahrten mit Starts an verschiedensten Orten und zu verschiedenen Jahreszeiten gemacht haben, war eigentlich ein Wunsch jahrelang offen: eine Fahrt im Heißluftballon über unsere engere Heimat mit Start in Vormoos.

Seit mehr als 200 Jahren versucht die Menschheit, sich den Traum vom Fliegen zu verwirklichen. Ein Heissluftballon war das erste Luftfahrzeug, welches den Menschen vom Boden erhob und ihm den Himmel näherbrachte.

Die Montgolfiers:

Die Brüder Montgolfier wurden in Naturwissenschaften unterrichtet und in Architektur ausgebildet. Sie leiteten später gemeinsam die bereits seit 1557 im Familienbesitz befindliche Papierfabrik. Schon seit Mitte der 1770er Jahre beschäftigte sich Joseph Michel mit der Luftfahrt, und zwar zunächst mit dem Fallschirm. 1777 machte er einen Selbstversuch vom Dach seines Hauses, der gut ausging. Jedoch unterließ er auf Bitten seiner Familie weitere Unternehmungen dieser Art.

Im Dezember 1782 unternahmen die beiden Brüder in ihrem Heimatort Annonay einen ersten – erfolgreichen – Versuch mit einem Ballon, der mittels von Wolle und Heu erhitzter Luft aufsteigen konnte. Die Montgolfiers waren der Ansicht, der Rauch sei das Auftriebsmittel, und bevorzugten daher stark qualmende Brennmaterialien.

Am 4. Juni 1783 ließen sie wiederum in Annonay einen verbesserten Ballon aus Leinwand der mit Papier abgedichtet worden war, vor Publikum aufsteigen. Dieser Flug dauerte zehn Minuten und soll eine Höhe von über 2000 m erreicht haben.

Daraufhin lud König Ludwig XVI. die Montgolfiers zu einer Demonstration nach Paris ein, erteilte jedoch gleichzeitig der Akademie der Wissenschaften den Auftrag, Versuche mit der „fliegenden Kugel“ durchzuführen. Jean-Baptiste Revellion lieferte Rat, Geld und farbige Tapete für den Ballon. Bereits am 19. September desselben Jahres ließen die Brüder in Anwesenheit des Königs vom Schloss Versailles aus einen Heißluftballon mit drei Tieren (Hammel, Ente und Hahn) aufsteigen. Der Flug dauerte gut acht Minuten. Da die Tiere das Experiment überlebten, gab der König die Erlaubnis zu einem Aufstieg mit Menschen: Am 21. November 1783 hoben mit dem Physiker Jean-Francois Pilatre des Rozier und dem Offizier Francois d’Arlandes die ersten menschlichen Luftfahrer vom Boden ab. Der Flug dauerte 25 Minuten und endete erfolgreich auf der Butte aux Cailles. Ursprünglich sollten Sträflinge als Versuchspersonen eingesetzt werden; nach Protesten ließ man diesen Gedanken jedoch fallen

Die Technik hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und verbessert. Heute zählt Ballonfahren zur sichersten Sparte aller Luftsportarten. [Quelle: Wikipedia]

Der unvergleichliche Reiz, den die Fahrt mit einem Ballon seit über 200 Jahren auf die Menschheit ausübt, ist nicht verloren gegangen. Schwebend die Luft erobern gehört wohl zu den eindrucksvollsten und unvergleichlichsten Erlebnissen, die uns die Luftfahrt bietet.

Pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt holte uns unser Ballonfahrer Wolfgang zuhause ab. Nun mussten wir den passenden Startplatz finden. Der „leichte“ Wind war vorge-geben und der Wunsch über unseren Heimatort „Vormoos“ zu fahren stand natürlich an oberster Stelle. So blieb also dem „Chef“ gar nichts anderes übrig, als den Startplatz im „Viltz“ (östlich von Vormoos) zu bestimmen.

Aufbau
Ballonaufbau

Gemeinsam ging’s nun an den Aufbau des Fluggerätes. Nach kurzer Zeit und anstrengender Arbeit in der abendlichen Hitze zeigte sich bald die tatsächliche Größe des Fluggerätes:

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25 m hoch, 3.300 m³ Fassungsvermögen und ein unglaubliches, errechnetes Gewicht von rund 4 t. Dieses „Ungetüm“ soll nun durch Heißluft in die Luft gehen und uns vier auch noch „über die Wolken“ tragen, denn nur dort soll die Freiheit grenzenlos sein.

Nur noch ein paar Handgriffe. Dann stand der Ballon der Wach- und Schließgesellschaft Nürnberg  in majestätischer Größe vor uns und „Quax“ – der Bruchpilot und Maskotchen des Ballons (oder des Fahrers) und Wolfgang waren bereit uns an Bord zu nehmen und wir konnten einen sichtigen Platz im Korb des Ballons einnehmen.

"Alle an Bord"!
Einstieg in den Korb

Ein paar Augenblicke später ging’s auch schon los. Mit unheimlicher Kraft hob sich der Riese in den sommerlichen Abendhimmel und kurz drauf half der Wind und gab die Richtung vor: West – genau nach Wunsch über Vormoos. Wir waren in unserem Element. Fast keine Zeit um den Ballonfahrergruß „Glück ab und gut Land“ auszusprechen, wir mussten ja unsere Kameras in Position bringen, um ja keine passende Gelegenheit zu versäumen.

Beeindruckend. Man kennt jedes Haus, jedes Gebäude und auch alle Leute, die unter uns auf sicherem Boden stehen. Wir sind nicht sehr hoch – vielleicht um die 50 m und so können wir uns auch mit den Leuten unterhalten. „Hallo! – Servus Günther!“ Die Antwort folgt postwendend und der Ballon trägt uns über Vormoos, die Gernthale nach Moosdorf.

Vormoos mit Kirche
Vormoos Dorfansicht mit unserer Kirche
Moosdorf
Moosdorf

Auch hier ist uns alles bestens bekannt. Unsere Fahrt geht mit etwa 10 km/h in leicht nordwestlicher Richtung über das Ibmer Moor – Hackenbuch – Buch – Franking – Holz- leithen – Haigermoos – Ernsting – Ostermiething in die Ettenau wo wir nach etwa 1 1/2 Stunden Fahrt ganz ruhig uns sicher kurz vor der Salzach (Grenze) und Tittmonig landen.

Franking
Franking
Ostermiething und Riedersbach
Ostermiething mit den beiden Kraftwerken Riedersbach I und II

Eine beeindruckende Ballonfahrt, die uns wieder einmal ganz deutlich zeigt wie schön unsere Heimat – das Obere Innviertel – wirklich ist, geht leider viel zu schnell zu Ende.

Landung
Landung – Abbau des Ballons

Und hier einige Eindrücke von unserer Fahrt:

  • Vorbereitung – Aufbau – Start

 

  • Fahrt Vormoos – Moosdorf :

 

  • Fahrt Ibmer Moor – Franking – Ostermiething: 
  • Landung in der Ettenau:

 

  • die Fahrt geht zu Ende
    Ende einer traumhaften Ballonfahrt
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    der Ballon sackt zusammen

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    Landung
    Landung – Abbau des Ballons

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Danke Wolfgang, schön war’s!

Rumänien-Rundreise Teil 2

Nachdem wir uns vor Beginn unserer Rundreise die doch beeindruckende Hauptstadt Bukarest angesehen haben, geht’s jetzt weiter nach Tulcea – dem Hauptort der Region mit rund 70.000 Einwohnern – ins Donaudelta. Überraschend, welche Breite hier der Fluss hat und welche Dimension das Donaudelta aufweist. Immerhin hat die Donau, bevor sie sich ins Schwarze Meer ergießt, 10 Länder durchflossen. Angeblich gibt es hier über 320 Vogelarten, etwa Pelikane, Reiher, Löffler, Stelzenläufer, Ibisse, Störche und natürlich auch viele Kormorane.

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das Donaudelta

Und im Wasser gibt es zahlreiche Fischarten, darunter Zander, Welse, Hechte, Barsche usw. Das Donaudelta ist rund 580.000 ha groß und damit das zweitgrößte in Europa.

Hier einige Eindrücke aus Tulcea:

Eine besondere Reise: Rumänien mit Besuch des Donaudeltas, Siebenbürgen und einer Audienz beim Fürsten

Vor einigen Monaten haben wir uns entschlossen, eine Reise in das uns doch eher unbekannte Rumänien – eines der ärmsten Länder der EU – zu buchen. Voraussetzung dafür waren natürlich einige Highlights, die wir unbedingt sehen bzw. erleben wollten, wie der Besuch des Donaudeltas, eine Besichtigung der wichtigsten Städte Siebenbürgens und natürlich der Besuch von Schloss Bran mit einer Audienz beim Fürsten Vlad III (Dracula).

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das Donaudelta

Anfang August war es schließlich so weit.

Mit einem Airbus 20170805_140130.jpgder staatlichen Fluggesellschaft TAROM ging’s von München nach Sibiu (Hermannstadt) und dann weiter nach Bukarest – die Hauptstadt der Republik Rumänien.

 

Obwohl das Land reich an Bodenschätzen (Erdgas, Erdöl, Gold..) ist, ist es doch sehr arm. Das Land hat eine Fläche von beinahe 240.000 km² und rund 20 Mio. EinwohnerInnen. Bukarest hat rund 2,5 Mio EinwohnerInnen.

Neben dem uns ja aus der jüngsten Zeit (der Ära Ceausescu’s) bekannten Palatul Parlamentului (Parlamentspalast) gibt’s auch eine Reihe sehenswerter Bauten in der Hauptstadt.

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der Palast des Volkes

Beeindruckend sind die Zahlen: 20.000 Arbeiter waren im 3-Schicht-Betrieb rund um die Uhr fünf Jahre lang beschäftigt. 700 Architekten planten und kontrollierten. Nur das Beste vom Besten aus ganz Rumänien wurde verwendet. 1 Mio. m³ Marmor, 3.500 t. Kristallglas, Eichen-, Kirsch- und Nussholz usw. Gigantisch waren auch die Baukosten: 3 Mrd. Euro. 40.000 Euro betragen die Unterhaltskosten derzeit pro Monat.

Sehenswert ist aber auch die Altstadt von Bukarest mit dem Königspalast, dem Kunstmuseum und dem ehemaligen ZK-Gebäude (hier hielt Ceausescu seine letzte Rede), die Universitätsbibliothek, der Sparkassenpalast, das Nationalmuseum usw.

Nicht zur Vergessen: der Arcul de Triumf (Triumphbogen)

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Triumphbogen

– der dem in Paris sehr ähnlich ist. Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch von Hanul Lou Manuc (die Karawanserei) und schließlich ein Fußmarsch durch die Altstadt. „Bukarest lädt ein…“

Auch der Dealul Patriarhiei (Patriarchie-Hügel) – „unser Vatikan“ wie unser Reiseführer Valentin sagt – ist einen Besuch wert. Hier schlägt das Herz der rumänischen Orthodoxie.

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Patriarchie-Palast

Hier einige Eindrücke aus der Hauptstadt:

Ausflug der WG Vormoos auf den Predigtstuhl

„Was lange währt, wird endlich gut!“

unter dieses Motto könnte man den Ausflug der WG Vormoos auf den Predigtstuhl bei Bad Reichenhall stellen. Nach mehrmonatiger Vorbereitung war es heute schließlich so weit. Bei herrlichstem Reisewetter mit strahlendem Sonnenschein (wenn Englein reisen…. 🙂 ) freuten sich die Teilnehmenden schon auf die Fahrt.

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Reiseleiter und Obmann Pepi, Fahrer Michael, Richard, Christa u. Gust

Der Reisebus der Fa. Scharinger war zeitgerecht in Vormoos und so konnte der Ausflug unter der Reiseleitung von Obmann Josef Bachleitner pünktlich gestartet werden. Über Oberndorf/Laufen, Freilassing erreichten wir nach etwa einer Stunde Fahrt unser erstes Ziel: den Bürgerbräu in Bad Reichenhall zum „Weißwurstfrühstück“.

Der Bürgerbräu hielt Wort und alle waren von den Weißen mit dem Weißwurstsenf, der frischgebackenen Brezn und einem kühlen Getränk begeistert. Noch dazu wo wir unser „Frühstück“ im herrlichen Gastgarten genießen konnten.

Nach diesem ersten „Highlight“ gings mit dem Bus zur Talstation der Predigtstuhlbahn. Die gute alte Einrichtung hat immerhin fast 90 Jahre am Buckel und gilt als älteste im Betrieb stehende Seilbahn der Welt!

Obwohl wir etwas warten mussten, verging die Wartezeit relativ schnell und so konnten wir vor Mittag bereits die umliegenden Berggipfel vom Untersberg über die Blaueisspitze, den Hochkalter und die auslaufenden Chiemgauer Berge bestaunen.

Zum Mittagessen trafen wir uns dann in der Bergstation der Predigtstuhlbahn.

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und iatzt a gscheit’s Mittagessen in der Bergstation

Nach einigen erholsamen Stunden auf dem Predigtstuhl hieß es wieder Abschied nehmen und unsere Fahrt ging entlang der B 20 über Freilassung und einer „Ehrenrunde“ über Waging und den Waginger See ins Bräustüberl nach Schönram.

Mit einer vorzüglichen Jause neigte sich unser Ausflug dem Ende. Unser Fahrer „Michael“ brachte uns dann pünktlich wie geplant nach Vormoos.

Ein wunderschöner Ausflug der einfach wieder einmal zeigt, dass unsere „Dorfgemeinschaft“ seinesgleichen sucht.

Vormoos Online freut sich schon auf die nächste Aktion – vielleicht auf unserem Dorfplatz?

Fotos: Fam. Schobesberger und Vormoos Online

 

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Nicht nur bei uns – bei unseren Reisen laufen uns immer wieder beeindruckende Menschen vor die Linse unserer Kameras. Die Diashow werden wir in gewissen Abständen ändern. Überzeugt Euch selbst…. Ihr braucht nichts zu tun. Die Diashow läuft automatisch.

 

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Vormoos, ein Dorf mit Herz

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Vormoos, wirklich schön
Vormoos , einer der schönsten Orte…. schrieb Adalbert Stifter als Landesschulinspektor an seine Dienstbehörde.
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