Rumänien – Rundreise 4. Teil

Eine beeindruckende Fahrt durch die vielfältige Landschaft brachte uns, vorbei an Medias, der fast 50.000 Einwohner zählenden Stadt mit dem schiefen Turm in ein kleines Dorf – mitten in Siebenbürgen: Bazna. Außer einigen Hotels, einer Kirche, einer Schule und vielen (meist verfallenen) Häusern gibt’s hier nicht viel zu sehen und zu erleben.

In aller Hergott’s Früh warten vor unserer Hotelanlage bereits einige Pferdegespanne um uns zur ersten Wehrkirche im Nachbarort zu fahren. Eine gemütliche, nicht sehr beeindruckende etwa einstündige Fahrt bringt uns zur Wehrkirche.

Nach diesem Ausflug machen wir uns am Nachmittag auf den Weg nach Schäßburg.

An Medias vorbei fahren wir nach Sighisoara (Schäßburg), ebenfalls eine der bekanntesten Städte Siebenbürgens. Bereits von Weitem ist der Turnul cu Ceas – der „Stundturm“ zu sehen.

Türme, Türmchen, Tore, krumme Häuschen und schmale Gassen. Schäßburg ist ein Märchen aus längst vergangenen Tagen. Die Altstadt ist seit 1999 UNESCO-Weltkulturerbe.

Über die breite Treppe gelangt man zur Oberstadt und zum Wahrzeichen der Stadt – dem Stundturm.

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Christa beim Aufstieg zur Oberstadt

hier einige Bilder einer wirklich beeindruckenden Stadt:

Trotz der Hitze von 37 Grad war der Besuch in Schäßburg ein besonderes Erlebnis.

Zum Abschluss des heutigen Besichtigungsprogrammes fahren wir nach Biertan. Ein großes Dorf mit einer bekannten Kirchenburg die ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe ist. Zur Burg steigt man über einen überdachten Wehrgang auf. Hier gibt es einen herrlichen Rundblick in die Umgebung.

Die Kirchenburg birgt einige Besonderheiten: die steinerne Kanzel von 1523 und das Reinaissance-Chorgestühl (1514-1523) und etwas für Techniker: die Sakristeitür von 1515 mit einem Schloss mit 13 Riegel! die es bis zur Weltausstellung 1900 nach Paris geschafft hat und den Stahlschrankhersteller „Wertheim“ zur Erfindung seiner Schlösser inspirierte.

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das Schloss der Sakristei-Tür

Besonderheiten sind auch der Speckturm und das „Ehe-Gefängnis“. Es hat nur ein Bett und einen Tisch. Zerstrittene Paare saßen dort so lange ein, bis sie sich wieder versöhnt hatten (damit gab es auch keine Scheidung!)

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das Ehe-Gefängnis

Auf der Fahrt zu unserem Hotel ein kurzer Abstecher in einem Zigeunerdorf. Die Leute verstehen es aus Kupfer oder Messing Gebrauchsartikel für den täglichen Bedarf zu treiben.

 

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Rumänien – Rundreise Siebenbürgen 3. Teil

Unsere Reise geht weiter. Nachdem wir zuerst Tulcea und das Donaudelta erlebt haben, müssen wir heute eine etwas längere Busfahrt auf uns nehmen um nach Predeal – die höchstgelegene Stadt Rumäniens und „der“ Wintersportort in den Karpaten – zu gelangen. Beeindruckend ist auch die Fahrt. Nach der Tiefebene und dem Hügelland sind wir plötzlich im Gebirge. Könige und Staatschefs trafen sich hier. Predeal, ein Luftkurort im Kreis Brasov liegt auf rund 1.000 m, hat etwa 5.000 Einwohner und über 100! Hotels und Pensionen. Hier gibt es ideale Bedingungen zum Wandern, Mountainbiking und Skifahren.

Am nächsten Tag geht unsere Rundreise auch schon wieder weiter. Heute fahren wir von Predeal nach Sibiu (Hermannstadt) und dann zu unserem Quartier nach Bazna.

Sibiu wurde 2007 europ. Kulturhauptstadt. Zu Recht wird Sibiu als eine der schönsten Städte des Landes bezeichnet. In Sibiu (Hermannstadt) besichtigen wir den großen und den kleinen Ring, den Bruckenthalpalast, die Katholische Kirche und die evang. Stadtpfarrkirche. Wir (überaus kulturinteressiert!) besichtigen natürlich auch noch das Geschichtsmuseum „Haus Altemberger“, eines der schönsten und größten gotischen Wohngebäude Rumänien mit vielen sehenswerten und wertvollen Ausstellungsstücken.

 

Hunderte Augen bewachen die Stadt! In den hohen und steilen Dächern gibt es ganz spezielle Öffnungen die „Stadtaugen“ (längliche Lüftungsschlitze).

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„hunderte Augen“ –

Kurz vor unserer Abreise besuchten wir natürlich auch noch das „Imparatul Romanilor“ – das Hotel „der römische Kaiser“ in dem bedeutende Gäste unter ihnen auch Kaiser Joseph II, Johann Strauss usw. nächtigten.

Leider war die Zeit für die Stadtbesichtigung wieder einmal viel zu kurz. Wir mussten uns schließlich auf den Weg zu unserem Bus machen und das heutige Ziel – Bazna – zu erreichen.

 

im Heißluftballon von Vormoos übers Obere Innviertel „Glück ab und gut Land!“

Bericht: Vormoos Online, Fotos: Günther Zauner, Vormoos Online
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beeindruckend der „Nürnberger“ in voller Größe

Wenn man daran glaubt, können Träume Realität werden. So ging’s auch uns. Nachdem wir schon mehrere Ballonfahrten mit Starts an verschiedensten Orten und zu verschiedenen Jahreszeiten gemacht haben, war eigentlich ein Wunsch jahrelang offen: eine Fahrt im Heißluftballon über unsere engere Heimat mit Start in Vormoos.

Seit mehr als 200 Jahren versucht die Menschheit, sich den Traum vom Fliegen zu verwirklichen. Ein Heissluftballon war das erste Luftfahrzeug, welches den Menschen vom Boden erhob und ihm den Himmel näherbrachte.

Die Montgolfiers:

Die Brüder Montgolfier wurden in Naturwissenschaften unterrichtet und in Architektur ausgebildet. Sie leiteten später gemeinsam die bereits seit 1557 im Familienbesitz befindliche Papierfabrik. Schon seit Mitte der 1770er Jahre beschäftigte sich Joseph Michel mit der Luftfahrt, und zwar zunächst mit dem Fallschirm. 1777 machte er einen Selbstversuch vom Dach seines Hauses, der gut ausging. Jedoch unterließ er auf Bitten seiner Familie weitere Unternehmungen dieser Art.

Im Dezember 1782 unternahmen die beiden Brüder in ihrem Heimatort Annonay einen ersten – erfolgreichen – Versuch mit einem Ballon, der mittels von Wolle und Heu erhitzter Luft aufsteigen konnte. Die Montgolfiers waren der Ansicht, der Rauch sei das Auftriebsmittel, und bevorzugten daher stark qualmende Brennmaterialien.

Am 4. Juni 1783 ließen sie wiederum in Annonay einen verbesserten Ballon aus Leinwand der mit Papier abgedichtet worden war, vor Publikum aufsteigen. Dieser Flug dauerte zehn Minuten und soll eine Höhe von über 2000 m erreicht haben.

Daraufhin lud König Ludwig XVI. die Montgolfiers zu einer Demonstration nach Paris ein, erteilte jedoch gleichzeitig der Akademie der Wissenschaften den Auftrag, Versuche mit der „fliegenden Kugel“ durchzuführen. Jean-Baptiste Revellion lieferte Rat, Geld und farbige Tapete für den Ballon. Bereits am 19. September desselben Jahres ließen die Brüder in Anwesenheit des Königs vom Schloss Versailles aus einen Heißluftballon mit drei Tieren (Hammel, Ente und Hahn) aufsteigen. Der Flug dauerte gut acht Minuten. Da die Tiere das Experiment überlebten, gab der König die Erlaubnis zu einem Aufstieg mit Menschen: Am 21. November 1783 hoben mit dem Physiker Jean-Francois Pilatre des Rozier und dem Offizier Francois d’Arlandes die ersten menschlichen Luftfahrer vom Boden ab. Der Flug dauerte 25 Minuten und endete erfolgreich auf der Butte aux Cailles. Ursprünglich sollten Sträflinge als Versuchspersonen eingesetzt werden; nach Protesten ließ man diesen Gedanken jedoch fallen

Die Technik hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und verbessert. Heute zählt Ballonfahren zur sichersten Sparte aller Luftsportarten. [Quelle: Wikipedia]

Der unvergleichliche Reiz, den die Fahrt mit einem Ballon seit über 200 Jahren auf die Menschheit ausübt, ist nicht verloren gegangen. Schwebend die Luft erobern gehört wohl zu den eindrucksvollsten und unvergleichlichsten Erlebnissen, die uns die Luftfahrt bietet.

Pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt holte uns unser Ballonfahrer Wolfgang zuhause ab. Nun mussten wir den passenden Startplatz finden. Der „leichte“ Wind war vorge-geben und der Wunsch über unseren Heimatort „Vormoos“ zu fahren stand natürlich an oberster Stelle. So blieb also dem „Chef“ gar nichts anderes übrig, als den Startplatz im „Viltz“ (östlich von Vormoos) zu bestimmen.

Aufbau
Ballonaufbau

Gemeinsam ging’s nun an den Aufbau des Fluggerätes. Nach kurzer Zeit und anstrengender Arbeit in der abendlichen Hitze zeigte sich bald die tatsächliche Größe des Fluggerätes:

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25 m hoch, 3.300 m³ Fassungsvermögen und ein unglaubliches, errechnetes Gewicht von rund 4 t. Dieses „Ungetüm“ soll nun durch Heißluft in die Luft gehen und uns vier auch noch „über die Wolken“ tragen, denn nur dort soll die Freiheit grenzenlos sein.

Nur noch ein paar Handgriffe. Dann stand der Ballon der Wach- und Schließgesellschaft Nürnberg  in majestätischer Größe vor uns und „Quax“ – der Bruchpilot und Maskotchen des Ballons (oder des Fahrers) und Wolfgang waren bereit uns an Bord zu nehmen und wir konnten einen sichtigen Platz im Korb des Ballons einnehmen.

"Alle an Bord"!
Einstieg in den Korb

Ein paar Augenblicke später ging’s auch schon los. Mit unheimlicher Kraft hob sich der Riese in den sommerlichen Abendhimmel und kurz drauf half der Wind und gab die Richtung vor: West – genau nach Wunsch über Vormoos. Wir waren in unserem Element. Fast keine Zeit um den Ballonfahrergruß „Glück ab und gut Land“ auszusprechen, wir mussten ja unsere Kameras in Position bringen, um ja keine passende Gelegenheit zu versäumen.

Beeindruckend. Man kennt jedes Haus, jedes Gebäude und auch alle Leute, die unter uns auf sicherem Boden stehen. Wir sind nicht sehr hoch – vielleicht um die 50 m und so können wir uns auch mit den Leuten unterhalten. „Hallo! – Servus Günther!“ Die Antwort folgt postwendend und der Ballon trägt uns über Vormoos, die Gernthale nach Moosdorf.

Vormoos mit Kirche
Vormoos Dorfansicht mit unserer Kirche
Moosdorf
Moosdorf

Auch hier ist uns alles bestens bekannt. Unsere Fahrt geht mit etwa 10 km/h in leicht nordwestlicher Richtung über das Ibmer Moor – Hackenbuch – Buch – Franking – Holz- leithen – Haigermoos – Ernsting – Ostermiething in die Ettenau wo wir nach etwa 1 1/2 Stunden Fahrt ganz ruhig uns sicher kurz vor der Salzach (Grenze) und Tittmonig landen.

Franking
Franking
Ostermiething und Riedersbach
Ostermiething mit den beiden Kraftwerken Riedersbach I und II

Eine beeindruckende Ballonfahrt, die uns wieder einmal ganz deutlich zeigt wie schön unsere Heimat – das Obere Innviertel – wirklich ist, geht leider viel zu schnell zu Ende.

Landung
Landung – Abbau des Ballons

Und hier einige Eindrücke von unserer Fahrt:

  • Vorbereitung – Aufbau – Start

 

  • Fahrt Vormoos – Moosdorf :

 

  • Fahrt Ibmer Moor – Franking – Ostermiething: 
  • Landung in der Ettenau:

 

  • die Fahrt geht zu Ende
    Ende einer traumhaften Ballonfahrt
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    der Ballon sackt zusammen

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    Landung
    Landung – Abbau des Ballons

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Danke Wolfgang, schön war’s!

Rumänien-Rundreise Teil 2

Nachdem wir uns vor Beginn unserer Rundreise die doch beeindruckende Hauptstadt Bukarest angesehen haben, geht’s jetzt weiter nach Tulcea – dem Hauptort der Region mit rund 70.000 Einwohnern – ins Donaudelta. Überraschend, welche Breite hier der Fluss hat und welche Dimension das Donaudelta aufweist. Immerhin hat die Donau, bevor sie sich ins Schwarze Meer ergießt, 10 Länder durchflossen. Angeblich gibt es hier über 320 Vogelarten, etwa Pelikane, Reiher, Löffler, Stelzenläufer, Ibisse, Störche und natürlich auch viele Kormorane.

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das Donaudelta

Und im Wasser gibt es zahlreiche Fischarten, darunter Zander, Welse, Hechte, Barsche usw. Das Donaudelta ist rund 580.000 ha groß und damit das zweitgrößte in Europa.

Hier einige Eindrücke aus Tulcea:

Eine besondere Reise: Rumänien mit Besuch des Donaudeltas, Siebenbürgen und einer Audienz beim Fürsten

Vor einigen Monaten haben wir uns entschlossen, eine Reise in das uns doch eher unbekannte Rumänien – eines der ärmsten Länder der EU – zu buchen. Voraussetzung dafür waren natürlich einige Highlights, die wir unbedingt sehen bzw. erleben wollten, wie der Besuch des Donaudeltas, eine Besichtigung der wichtigsten Städte Siebenbürgens und natürlich der Besuch von Schloss Bran mit einer Audienz beim Fürsten Vlad III (Dracula).

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das Donaudelta

Anfang August war es schließlich so weit.

Mit einem Airbus 20170805_140130.jpgder staatlichen Fluggesellschaft TAROM ging’s von München nach Sibiu (Hermannstadt) und dann weiter nach Bukarest – die Hauptstadt der Republik Rumänien.

 

Obwohl das Land reich an Bodenschätzen (Erdgas, Erdöl, Gold..) ist, ist es doch sehr arm. Das Land hat eine Fläche von beinahe 240.000 km² und rund 20 Mio. EinwohnerInnen. Bukarest hat rund 2,5 Mio EinwohnerInnen.

Neben dem uns ja aus der jüngsten Zeit (der Ära Ceausescu’s) bekannten Palatul Parlamentului (Parlamentspalast) gibt’s auch eine Reihe sehenswerter Bauten in der Hauptstadt.

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der Palast des Volkes

Beeindruckend sind die Zahlen: 20.000 Arbeiter waren im 3-Schicht-Betrieb rund um die Uhr fünf Jahre lang beschäftigt. 700 Architekten planten und kontrollierten. Nur das Beste vom Besten aus ganz Rumänien wurde verwendet. 1 Mio. m³ Marmor, 3.500 t. Kristallglas, Eichen-, Kirsch- und Nussholz usw. Gigantisch waren auch die Baukosten: 3 Mrd. Euro. 40.000 Euro betragen die Unterhaltskosten derzeit pro Monat.

Sehenswert ist aber auch die Altstadt von Bukarest mit dem Königspalast, dem Kunstmuseum und dem ehemaligen ZK-Gebäude (hier hielt Ceausescu seine letzte Rede), die Universitätsbibliothek, der Sparkassenpalast, das Nationalmuseum usw.

Nicht zur Vergessen: der Arcul de Triumf (Triumphbogen)

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Triumphbogen

– der dem in Paris sehr ähnlich ist. Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch von Hanul Lou Manuc (die Karawanserei) und schließlich ein Fußmarsch durch die Altstadt. „Bukarest lädt ein…“

Auch der Dealul Patriarhiei (Patriarchie-Hügel) – „unser Vatikan“ wie unser Reiseführer Valentin sagt – ist einen Besuch wert. Hier schlägt das Herz der rumänischen Orthodoxie.

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Patriarchie-Palast

Hier einige Eindrücke aus der Hauptstadt:

4 Kirchenweg – Einweihung des Vormooser Platzes „Stephanus“

Heute wurde der Vormooser 4-Kirchenweg-Platz (Stephanus) eingeweiht. Ziel des  Projekts ist die Verbindung unserer 4 Kirchen durch einen Kirchenwanderweg. Es sind dies die Pfarrkirche Feldkirchen (hl. Andreas),  die Wallfahrtskirche Gstaig (Maria zum Guten Rat), die Filialkirche Aschau (hl. Bartholomäus) und die Filialkirche Vormoos (hl. Stephanus). In der Nähe dieser Kirchen wurde ein Platz geschaffen, der zum Verweilen einlädt und von dem man die jeweilige Kirche sehen kann. Eine vom Künstler Peter Semperboni geschaffene und kunstvoll gestaltete Skulptur „Stephanus“ ziert diesen Platz und stellt die Verbindung „Kirche – Erde – Gott“ her. Vormoos Online gratuliert den Verantwortlichen für die gelungene Umsetzung.

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Beeindruckend in Vormoos ist vor allem die einzigartige freie Sicht über Teile des südlichen Innviertels, den angrenzenden Flachgau und Bayern. Das Gebirgspanorama reicht vom Tennengebirge mit dem Hohen Göll, Untersberg, Watzmann, dem Steinernen Meer mit dem Hochkalter (2.608 m) und dem Blaueisgletscher, den Leoganger und Loferer Steinbergen, Hochfelln, Hochgern, dem Kaiser Gebirge bis hin zum Wettersteinbereich mit der Zugspitze (2.963 m).

Unzählige Kirchen sind von hier aus zu sehen, beginnend im Süden mit Dorfbeuern bis Eggelsberg im Norden.

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Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ allen Verantwortlichen (von der Planung bis zur Umsetzung), unserem Pfarrer Paul Traunwieser, unserer Heimatdichterin Romana Pieringer und den Vormooser Dirndln für die musikalische Gestaltung dieser Feier.

Kirtag in Vormoos mit Dorffest und 50 Jahrfeier der WG Vormoos

Es ist nicht alltäglich – bei uns in Vormoos aber Tradition: wenn’s was Besonderes gibt, wird gefeiert. Viele helfen mit und fast alle sind dann auch dabei. Und so war es auch an diesem Wochenende. Seit der Bischof von Passau am 2. Sonntag nach Ostern im Jahre 1400 (vor mehr als 600 Jahren) unsere Kirche eingeweiht hat, feiert das Dorf und die Filiale diesen ganz besonderen Tag – eben unseren Kirtag.

Da unsere Wassergenossenschaft Vormoos vor 50 Jahren gegründet und eben 1967 mit den Bauarbeiten zur Herstellung der Wasserversorgung begonnen wurde, war eben genau jetzt die passende Gelegenheit und der würdige Rahmen bei diesem Dorffest auch die Festveranstaltung der WG Vormoos einzubinden.

Es ist fast nicht zu glauben und viele dachten sich: … die „spinnen“ ja, die Vormooser… bei diesem Wetter ein Dorffest im Freien. Am Freitag: 15 cm Neuschnee und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt: so etwas kann doch nicht gutgehen!

Wir haben’s den Kritikern und Zweiflern aber bewiesen: es geht! Wie bestellt (das geht natürlich nur bei unseren Beziehungen! 🙂 ) gab’s am Sonntag strahlenden Sonnenschein und Temperaturen, die so mancher Besucherin und so manchem Besucher den Schweiß auf die Stirn trieben.

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Mit einem Festgottesdienst in der vollbesetzten Kirche begannen die Feierlichkeiten:CIMG8702 anschließend wurde im Wirtshof richtig gefeiert. Ein Frühschoppen, der sich sehen lassen kann: traditonelles Mittagessen und Innviertler Schmankerl und dazu ausgezeichnete Getränke unserer Nahversorger. „Herz (Magen und Gaumen) was will du mehr?“CIMG8722

Und hier einige Fotos: überzeugt Euch selbst – so wird bei uns in Vormoos gefeiert:

Im Rahmen dieser Veranstaltung gab’s natürlich auch besondere Highlights:

Unsere Heimatdichterin Romana Pieringer ließ sich extra für heute ein Gedicht einfallen.

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Josef Bachleitner, Obmann der WG Vormoos konnte dabei einige Persönlichkeiten für die besonderen Verdienste ehren:

Anschließend führte  Josef Bachleitner eine Präsentation: Vormoos „einst und jetzt“ mit vielen, teilweise unbekannten Fotos vor. Schließlich präsentierte die Landlergruppe Feldkirchen unter Obmann Martin Brandstötter den „Inviertler Landler“ zu dem die „Lang-Landlermusi“ aufspielte.

Leider endete unser Dorffest „irgendwann“ (Näheres wollen und können wir aus verständlichen Gründen nicht verraten!).

Mehrmals wurde im Rahmen dieser Veranstaltung auch darauf hingewiesen, dass der Reinerlös aus dieser Veranstaltung der Erhaltung unserer Kirche in Vormoos zufließt um die anstehenden Arbeiten finanzieren zu können. An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Vormooser Kirchenrätinnen recht herzlich für Ihr Engagement bedanken.

Bei dieser Gelegenheit allen die am Auf- und Abbau, an der Durchführung (oft auch im Hintergrund) mitgearbeitet haben, ein herzliches „Vergelt’s Gott!“

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Fotos: Günther Zauner, Vormoos Online

50 Jahre Wassergenossenschaft Vormoos

50 Jahre einwandfreie Trink- u. Nutzwasserversorung in Vormoos: das ist doch Grund genug um zu feiern dachte sich der Vorstand der WG Vormoos. Darum lädt die WG Vormoos die Bevölkerung der ganzen Filiale Vormoos zum Dorffest mit der 50 Jahr Feier ein.

Da am 2. Sonntag nach Ostern im Jahre 1400 unsere Kirche geweiht wurde, feiern wir an diesem Tag auch unseren Kirtag.  Das Dorffest mit der 50 Jahrfeier findet am Sonntag, den 30. April statt und beginnt um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst in unserer wunderschönen Vormooser Kirche. Anschließend gibt’s einen gemütlichen Früh- schoppen im Hof beim Wirt in Vormoos.

Natürlich wird für das leibliche Wohl mit Innviertler Köstlichkeiten bestens gesorgt.

Die Wassergenossenschaft und die Kirchenfreunde Vormoos freuen sich auf Euren Besuch. Übrigens: der Reinerlös wird für die Sanierung unserer Kirche verwendet.

Am Sonntag heißt es daher: auf zum Dorffest mit der 50 Jahr Feier.

 

Vormooser Pflanzentauschmarkt 2017

Viele können es ja schon nicht mehr erwarten – es grünt und blüht und: es wird gegartelt.

Wie bereits im Vorjahr findet auch heuer wieder der Vormooser Pflanzentauschmarkt statt.

Termin: Samstag, 22. April von 13 – 15 Uhr beim Wirt z’Vormoos.

Also – auf zum Tausch!

Die Vormooser Gartenzwerge freuen sich auf Deinen Besuch.

Haunsberg-Panoramaweg: ein ganz besonderes Erlebnis

Bei strahlendem Sonnenschein  war’s heute zuhause nicht mehr auszuhalten und so machten wir uns auf den Weg, um den Panoramaweg zu erkunden. Wir wollten uns  vergewissern, ob die Beschreibung im Reiseführer auch den Tatsachen entspricht.cimg7460

Wir können euch gleich sagen – wir wurden nicht enttäuscht. Ein herrlicher Rundweg (heute teilweise auch noch ein bisschen vereist) am Haunsberg mit wunderbaren Ausblicken auf unsere Heimat, das Obere Innviertel, zu den boarischen Nachbarn, auf Salzburg, in die Bergwelt und auch auf die Seenlandschaft.

Und hier die Beschreibung aus dem Bergfex (www.bergfex.at):

Am „Kaiserpcimg7484latz“ bei der Jubiläumskapelle beginnt der Panoramaweg und führt in südlicher Richtung um die bewaldete höchste Erhebung (835 m) herum. Seine Stationen geben Einblick in Landschaft und Natur und sind für alle Altersstufen interessant. Der Weg führt am Gasthaus Kaiserbuche vorbei und verzweigt sich beim „Wurzelthron“. Hier rechts weiter zum Radarturm, der neuen Landmarke im hügeligen Flachgau. Weiter südlich zweigt vom bequemen Forstweg ein Stichweg zur höchsten Stelle ab. Der gerade 835 m hohe Gipfel ist dann etwas versteckt und wird durch eine Steinsäule markiert. Weitgehend unbekannt ist, dass der lang gezogene Haunsbergrücken bereits in der Bronze- und Hallstattzeit als Siedlungsareal genutzt wurde. Weiter entlang des Panoramaweges, dann kurz bergab an die Waldkante zur „Gabrielen-Aussicht“, einem der schönsten und kaum bekannten Aussichtsplätze auf das Salzburger Becken und die umgebende Bergwelt.cimg7465
 Dann auf dem Hohlweg noch kurz bergab und links der Forststraße nach bis zur nächsten Station am Weg. Sie erinnert an den „Forstteufel“, der als Steinskulptur auch in den Hellbrunner Wasserspielen und an der Antheringer Friedhofsmauer auftaucht und der Chronik nach anno 1531 in den Haunsbergwäldern gefangen wurde. Weiter östlich schwenkt die Route nach links in den Arnoweg ein und führt zum Gasthaus Kaiserbuche zurück.

Winter in Vormoos

Bei diesem herrlichen, wenn auch saukaltem Winterwetter ist es im warmen Wohnzimmer – trotz der Flammen im offenen Kamin – nicht auszuhalten. Da mußten wir (Gretl – unser Wachhund – und ich) einfach raus um die schon wärmende Sonne, den knirschenden Schnee und den beißenden Wind zu genießen.

Und: wir wurden nicht enttäuscht –  wunderbare und beeindruckende Impressionen eines herrlichen Wintertages waren der Lohn. Überzeugt euch selbst und geht mit uns eine Runde durch Vormoos und zur Hohen Röde.

 

 

Drei Königs-Spaziergang

Bei traumhaftem Winterwetter ( – 10 Grad, Schnee und Sonnenschein) erkundeten wir heute wieder einmal Vormoos und die Umgebung. Es ist immer wieder faszinierend, welche Eindrücke uns die Natur bietet. Wir müssen nur unsere Augen öffnen und staunen – hier einige Winterimpressionen

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Am nächsten Tag ging es in aller Früh los. Bereits um 8 Uhr waren wir  in der Volksschule Moosdorf zu Gast. Die Schülerinnen und Schüler, die Direktorin Susanne Wanitschka und der ganze Lehrkörper waren anwesend und lauschten den uns unbekannten Mantras. Wie vereinbart stellten sich die Mönche den Fragen der Schülerinnen und Schüler und gaben Antworten darauf.

 

Ähnlich war es dann beim Besuch in der neuen Musikmittelschule in Eggelsberg. Zwei erste Klassen mit ihren Klassenvorständen waren zum Treffen mit den Mönchen eingeladen. Auch hier gabs natürlich nach den Mantras Fragen über Fragen. Und hier einige Eindrücke:

 

 

 

Zum Abschluss lud uns die Familie Peer zu einem gemeinsamen Mittagessen ein.

 

 

Vor der Verabschiedung überreichten uns die Mönche eine Khata.

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Geshe Jampa, Felix Peer, Geshe Söpa, Obmann Josef Bachleitner und Geshe Lobsang

Im Namen des Moosdorfer Friedensdialoges bedanke ich mich bei den Mönchen für den Besuch in Moosdorf und bei Christian für’s Fahren. Weiters bedanke ich mich für die freundliche Aufnahme bei den Haus- und Schulbesuchen und bei den Besuchern des Dialoges 2016 für die Teilnahme. DANKE!

Josef Bachleitner

Obmann

und noch einige Fotos:

Moosdorfer Dialog 2016 Mantras – Mandalas – Meditation

 Fotos: ReiWo, Vormoos Online

Der Moosdorfer Dialog 2016 ist schon wieder Geschichte. Alle, die dabei waren, wissen es ja, es war ein aussergewöhnliches Erlebnis mit drei buddhistischen Mönchen von einem zum anderen Highlight zu kommen:

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Geshe Shoepa, Geshe Lobsang und Geshe Jampa
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Geshe Lobsang und Soepa bei einer Hauseinweihung
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Geshe Soepa beim Beten der Mantras
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die erforderlichen Utensilien
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Geshe Jampa
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Geshe Lobsang
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Geshe Soepa
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bei einer Haussegnung
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Besuch beim Obmann – und damit verbunden der Eintrag ins Gästebuch

zuerst einige Haussegnungen – dann der Besuch in Hochburg (Franz Xaver Gruber Friedensweg und das Gruberhaus)

 

Am Abend folgte der Dialog (eine ausgiebige Information über das Leben als Mönch (im Exilkloser in Südindien), die Situation in ihrer Heimat in Tibet und viel, viel Interessantes.

 

 

der 2. Teil – Besuch in der Volksschule Moosdorf und in der neuen Musikmittelschule Eggelsberg folgt demnächst!!

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