Bemerkenswert

schon Jahrzehnte lang gefordert: Nun wird es Realität – ein kleines, feines, öffentliches und behindertengerechtes WC in Vormoos…

Viele Besucher nutzen die Gelegenheit und machen einen kleinen Abstecher nach Vormoos – der Perle im oberen Innviertel – ein Ort den sogar Adalbert Stifter als einen der schönsten bezeichnet hat. Hier treffen sich der Pilgerweg „Via Nova“ und der Feldkirchner 4Kirchenweg und viele Wanderwege.

Hand auf’s Herz: wie geht es dir, wenn du ein dringendes, menschliches Bedürfnis verspürst und nicht weißt wo oder wohin? Diese Frage beschäftigt uns in Vormoos schon lange und nun haben wir (die VormooserInnen) uns entschlossen, gemeinsam Hand anzulegen und bei der Kirche ein öffentliches WC zu errichten.

Hier die Planung die uns Gerald Eisenhofer von der Fa. Zehentner Bau, Feldkirchen gemacht hat (so soll es bald aussehen):

Mit Hilfe unserer ortsansässigen und umliegenden Handwerker entsteht derzeit unter der Leitung unseres Kirchenbaumeisters Hans Daxecker und vieler Helfer das neue WC.

Beginn der Baggerarbeiten:

jetzt geht’s an den Einbau der Leitungen und Herstellen der Bodenplatte:

und hier die fertig aufgestellte Schalung.

Morgen wird betoniert!

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60 Jahre gemeinsam durchs Leben: Kathi u. Paul Eder feiern beim Vormooser Kirtag die diamantene Hochzeit

Alle Vormooser, Freunde und Bekannte kennen diesen markanten Termin: 2 Wochen nach Ostern wird der Kirtag (Kuchlkirtag!!) gefeiert. Wie alljährlich begann dieser Vormooser Festtag mit einem Festgottesdienst in unserer wunderschönen Filialkirche. Bei dieser Gelegenheit feierten

Katharina und Paul Eder (Bert in Vormoos)

heuer das besondere Fest der diamantenen Hochzeit.

Eder Paul

 

Anschließend wurde dann im Wirtshof gefeiert: ein kleiner aber feiner Frühschoppen (Kirchenkaffee) bei dem man gemütlich beisammensitzt, plaudert und die Köstlichkeiten der heimischen Küche genießt.

hier einige Eindrücke aus der Kirche. :

WG Vormoos – Trinkwasserbefund 2018

Liebe Mitglieder der WG Vormoos!

Über Ersuchen der WG Vormoos (Obmann Mag. Clemens Schobesberger) veröffentlichen wir hiermit den neuen Trinkwasserbefund vom 23. März 2018 (Untersuchungslabor: AGROLAB Austria GmbH)

Unser Vormooser-Trinkwasser weist wie bisher eine ausgezeichnete Qualität auf. Die Idikator- und Parameterwerte der Trinkwasserverordnung wurden eingehalten. 

Faschingshöhepunkt in Feldkirchen: der Maskenball der Freiwilligen Feuerwehr

Viele Feldkirchnerinnen und Feldkirchner waren am Faschingssamstag auf den Beinen, um beim Maskenball der Freiwilligen Feuerwehr in der Stockschützenhalle in Feldkirchen dabei zu sein. Fast nicht zu glauben, was hier los war. Während viele Veranstalter über die rückgängigen Besucherzahlen jammern, ist es in Feldkirchen umgekehrt. Man muss schon zeitig in der Festhalle sein, um überhaupt noch einen Sitzplatz zu bekommen. Zugegeben, den braucht man auch nicht unbedingt. Die meisten maskierten Besucher waren ohnehin den ganzen Abend unterwegs – um zu tanzen, um mit Freunden an die Bar zu gehen oder um sich zu einem gemütlichen Plauscherl zu treffen.

Gratulation an die Veranstalter zu dieser unvergesslichen Ballnacht!

Auf Wiedersehen beim Faschingsball 2019!

Hier einige Eindrücke:

Mörtel Lugner kam direkt vom Wiener Opernball mit seinem Streichelzoo (Mausi, Hasi, Katzi und Kolibri) zum Feuerwehrball!

Mörtels Streichelzoo
Mörtl mit Mausi, Katzi, Hasi und Kolibri

 

25 Jahre Obmann – 10 Jahre Obmannstellvertreter: Josef Bachleitner Ehrenobmann

Einen besonderen Grund hatte heute die WG Vormoos zu feiern: die 50. Jahres-hauptversammlung. Obmann Josef Bachleitner konnte dazu neben zahlreichen Besuchern auch Bürgermeister Johann Danninger beim Wirt z’Furkern begrüßen.

Nach den Berichten des Obmannes, der Schriftführerin und des Kassiers legte Obmann Josef Bachleitner nach 35 Jahren im Vorstand der WG Vormoos seine Funktion zurück. Gleichzeitig beendeten auch Obmannstellvertreter Sepp Rettenbacher, Schriftführerin Alexandra Bernardi und Kassier Hans Enthammer ihre Funktionen.

Bürgermeister Johann Danninger übernahm den Vorsitz und leitete die Neuwahl.

Als neuer Vorstand wurden gewählt:

Obmann: Mag. Clemens Schobesberger

Schlüsselübergabe
Schlüsselübergabe von EO Josef Bachleitner an den neuen Obmann Mag. Clemens Schobesberger

Obmannstellvertreter: Martin Brandstötter

Schriftführer: Richard Irnesberger

Kassier: Peter Bruckmoser

Pumpwart: Richard Andorfer

Die Rechnungsprüfer Günther Zauner und Hans Fischereder wurden in ihren Funktionen bestätigt.

Nach der Neuwahl übernahm Mag. Clemens Schobesberger den Vorsitz und bedankte sich bei den scheidenden Funktionären für die langjährige geleistete Tätigkeit.

Der bisherige Obmann Josef Bachleitner wurde auf Antrag des neuen Obmannes zum „Ehrenobmann der WG Vormoos“ ernannt.

Natürlich musste das auch noch gefeiert werden und so luden der Ehrenobmann und seine Gattin den „harten Kern“ zur Tortenprobe in Vormoos ein.

 

50. Jahreshauptversammlung der WG Vormoos

Die WG Vormoos lädt alle Mitglieder zur 50. Jahreshauptversammlung am

Sonntag, 04. Februar 2018 beim Wirt z’Furkern ein.

Beginn: 11.00 Uhr

50. Einladung JHV 2018

Wasserbefund 2017

Hier findest Du den neuesten Wasserbefund vom 19. September 2017, der uns wieder eine einwandfreie Wasserqualität bestätigt:

Trinkwasserparameter

Messergebnisse Grenz- bzw. Richtwerte lt. TWV bzw.
Codexkapitel B1 Trinkwasser
pH-Wert *) 6,5 bis 9,5
Leitfähigkeit *) 2500  µS/cm
Gesamthärte *) ≥ 8,4  °dH
Nitrat *) 50  mg/l
Kalium *) 50  mg/l
Kalzium *) 400  mg/l
Magnesium *) 150  mg/l
Natrium *) 200  mg/l
Chlorid *) 200  mg/l
Sulfat *) 250  mg/l
Carbonathärte (Säurekapazität bis pH 4,3) *) es gibt hierfür keinen Grenz- bzw. Richtwert °dH
Datum d. Probenahme *)
Pestizide Auswahl
keine Untersuchung auf Pestizide erforderlich
Pestizide im untersuchten Umfang nicht bestimmbar
Pestizide bestimmbar
Ausnahmegenehmigung Auswahl
es besteht keine Ausnahmegenehmigung
es besteht eine Ausnahmegenehmigung

 

Die schönste Seereise: Hurtigruten – mit dem Postschiff Norwegen erkunden. Teil 3: vom Nordkap nach Kirkenes und zurück bis Trondheim

Es ist fast nicht zu glauben, aber die Zeit vergeht wie im Fluge. Eben erst gestartet sind wir jetzt etwa 2500 km mit der MS Richard Whit in den Norden gefahren und in Kirkenes,

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Denkmal in Kirkenes

dem entferntesten Ort unserer Reise,  angekommen. Zu Fuß gehts durch das Zentrum, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Die Stadt ist ja schließlich klein und übersichtlich. Hier im Grenzgebiet Norwegen – Russland (10 km) – Finnland (35 km) gibt es eigentlich nicht all zuviel zu sehen. Den Ausflug an die russische Grenze spare ich mir, aber einige markante Orte soll man eben doch besucht haben, etwa den Stadtplatz mit dem Denkmal, die Kirche usw. Wie ich in den Unterlagen gelesen habe, war auch Kirkenes von den deutschen Truppen besetzt und beim Rückzug hatten die Besetzer „die verbrannte Erde“ zurückgelassen. Fast alles (bis auf 20 Häuser) wurde vernichtet, bevor die Rote Armee zur Befreiung kam. Ähnlich war es auch bei den anderen Städten.

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nur noch 200 km bis Murmansk!

Ein Highlight ist mir allerdings doch noch aufgefallen: ein Wegweiser nach „Murmansk“. Von Kirkenes sind es nur noch etwa 200 km zur russischen Metropole mit dem bekannten Eismeerhafen.

Bereits zu Mittag legt die Richard Whit in Kirkenes ab und fährt dieselbe Strecke wieder zurück. Allerdings werden wir Orte und Städte besuchen, die bei der Nordfahrt während der Nacht angelaufen wurden.

Kurz nach dem Mittagessen informiert uns das Team, dass in wenigen Minuten ein Rettungshubschrauber der norwegischen Küstenwache kommen wird. Heute findet eine spektakuläre Rettungsübung statt, bei der mehrere Personen mittels Seilbergung vom Schiff auf den Heli „gerettet“ werden sollen.

Am späten Nachmittag erreichen wir Vadsø, den östlichsten Hafen Norwegens. Ein kleiner verschlafener Ort, der dadurch bekannt wurde, dass Roald Amundsen hier 1926 mit seinem Luftschiff „Norge“ anlegte. Der Mast, an denen die Luftschiffe ankerten, steht übrigens noch heute.

Nach einigen Stunden an Bord erreichen wir früh morgens Hammerfest, die nördlichste Stadt der Welt. „On top of the world“ – ein Werbeslogan, den man immer wieder findet. Hammerfest liegt 1000 km nördlich des Polarkreises. In Hammerfest überstand nur eine Grabkapelle, die Greuel der „verbrannten Erde“.

Kirche Hammerfest
Kirche und Friedhof Hammerfest

Heute ist Hammerfest die Stadt der Erdgasförderung und Verarbeitung (hier ist die größte Erdgasverflüssigungsanlage der Welt zu finden). Ein kleiner Stadtrundgang führt mich zur Pfarrkirche und zum Eisbärenklub. Den muss man einfach besucht haben und viele treten diesem elitären Klub auch bei. Er hat rund 240.000 Mitglieder!

Wieder zur Mittagszeit legt unser Schiff ab, um rechtzeitig zum nächsten Höhepunkt – dem Mitternachtskonzert nach Tromsø zu kommen. Auch während dieser Fahrt gibt’s wieder viel zu sehen, zu staunen und zu fotografieren.

Plötzlich tauchen am Horizont einige Schlauchboote auf. Bald darauf die Info: Antiterrorübung einer norwegischen Spezialeinheit. Es ist wirklich toll und fast nicht vorstellbar, wie diese Übung (bei voller Fahrt unseres Schiffes) verläuft.

Nach dem Abendessen gönnen wir uns noch ein bisschen Ruhe, um für das Konzert fit zu sein. Rechtzeitig bei der Einfahrt in Tromsø erfolgt dann die obligate und schon erwartete Durchsage unseres Expeditionsteams. Ankunft um 00.15 und Abfahrt der Hurtigruten Busse zur Eismeerkathedrale um 00.30 Uhr. Der Großteil der Gäste gönnt sich dieses „Mitternachtsvergnügen“ und wird nicht enttäuscht. Wirklich etwas Besonderes!

Gleich nach dem Konzert und dem obligaten „welcome“ des Bordcomputers legt die Richard Whit auch schon wieder ab und wir verlassen Tromsø. Am Morgen geht’s entlang der Inselgruppen der Vesterålen und Lofoten durch eine spezielle „Hurtigruten-Fahrrinne“ nach Stokmarknes.

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Hurtigruten Museum

Die Stadt ist der Gründungsort von Hurtigruten. So ist es nicht verwunderlich, dass sich hier auch das Hurtigruten-Museum befindet. Und so marschiere auch ich durch das beeindruckende Museum und das umfunktionierte Schiff.

Bei traumhaften Wetter steuert der Kapitän die Richard Whit am Nachmittag in den Trollfjord. Auch das ist wieder ein besonderes Erlebnis. Herrliche, mit Schnee bedeckte Gipfel direkt am Fjord. Natürlich ist die Kamera immer „schussbereit“. Pünktlich wie angekündigt legt schließlich ein kleines Motorboot steuerbord an und wir verlassen unser Schiff, um zur „Seeadler-Safari“ aufzubrechen.

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Nachdem uns zuerst eigentlich nur Möwen begleiten, sind sie schließlich schon zu sehen: Die absoluten „Könige der Lüfte“ – die Seeadler.DSC04775

 

Es ist wirklich faszinierend, mit welcher Ruhe und Gelassenheit diese Riesenvögel (Spannweite bis 2,5 m!) sich hier ihre Beute (die von der Crew mitgebrachten Fische) holen.

 

Leider vergeht auch dieser Nachmittag viel zu schnell. In der Dämmerung fahren wir mit unserem Schiff nach Svolvær, wo wir die Richard Whit treffen, an Bord gehen und unsere Reise (in den Süden) fortsetzen. Eine ruhige und angenehme Nacht wartet auf uns, in der es wieder Nordlichter zu bewundern gibt.norway-9717

Am nächsten Morgen sind wir um etwa 9 Uhr bereits wieder am Polarkreis. Statt der „Polarkreistaufe“ müssen wir jetzt einen Löffel „Waltran“ einnehmen. Na ja – das geht!

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am Polarkreis ein Löffel Waltran für die Gesundheit

Gegen Mittag gibt es die nächste Besonderheit: wir fahren an den 7 Schwestern (einer Gebirgsformation mit 7 Spitzen) vorbei und bewundern die Naturschönheiten.

Eine beeindruckende Fahrt durch die Schären setzt sich fort und wir nähern uns langsam unserem Ziel Trondheim.

Heute heißt es Abschied nehmen von der Crew, vom Expeditionsteam und von der MS Richard Whit, die uns gut hin- und hergebracht hat.

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Abschied

Bereits am Vormittag beginnt die Ausschiffung. Mit dem Hurtigruten Bus fahren wir vom Hafen Trondheim zum Flughafen, um mit einem KLM Cityhoper nach Amsterdam und dann weiter nach München zu fliegen.

Die wirklich schöne, beeindruckende und lang ersehnte Reise geht leider viel zu schnell wieder zu Ende. Ich kann allen, die es interessiert, nur bestätigen: Die schönste Seereise der Welt!

Die schönste Seereise: Hurtigruten – mit dem Postschiff Norwegen erkunden. Teil 2 – von Trondheim, Tromsø nach Honningsvåg zum Nordkap.

„Leinen los“ heißt es und schon fahren wir weiter durch den Stoksund bis Rørvik. Bereits am frühen Morgen hören wir die Info unseres Expeditionsteams, dass wir in Kürze den nördlichen Polarkreis (66° 33′ 51″) überqueren werden (am 21. Juni erscheint hier die Sonne genau um 24 Uhr am Horizont!). Natürlich will sich niemand dieses „Highlight“ entgehen lassen und so stehen viele Reisende an der Reeling und bringen ihre Kameras in Position um den besten Schnappschuss zu machen.

Polarkreis
Polarkreis

Während das Schiff gemächlich durch die norwegische See fährt, bekommen wir Besuch. Njord, Herrscher über alle Meere, gibt sich die Ehre gemeinsam mit dem Kapitän die Polartaufe persönlich zu übernehmen und so gelangen zahlreiche Eiswürfel in den Nacken vieler noch verträumter Fahrgäste (bei mir sogar noch in die Kabine!).

Polartaufe
Polartaufe

Bereits zur Mittagszeit erreichen wir Bodø. Hier erwartet uns ein absoluter Höhepunkt: Saltstraumen. Eingepackt (wie Astronauten) im Wärmeanzug geht’s in einem Speedboot  ganz nahe heran. Unvorstellbare 400 Mio. m³ Wasser strömen mit bis zu 20 Knoten in den Saltfjord und Skjerstadfjord. Das muss man einfach gesehen bzw. erlebt haben – man kann sich das gar nicht vorstellen, es ist wirklich beeindruckend. Unsere Führerin spricht in einwandfreiem Deutsch und lenkt mit besonderer Geschicklichkeit das Speedboot um die Strudel und schließlich bei aufkommendem Wind (13 Knoten und 2,5 m hohen Wellen) zurück zur Station.

Pünktlich zur vereinbarten Zeit kommen wir zu unserem Schiff zurück, das uns zum nächsten Ausflug – einem Wikingerfest – auf die Lofoten bringt. Wiki1

Hier empfängt uns „Halvar“ der Chef. Nach einem ausführlichen Zeremoniell und traditionellem Wikingerschmaus (Lamm) machen wir uns im Bus auf den Weg zu unserem Schiff und sehen hier die ersten, wenn auch schwachen Nordlichter.

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Gleich nach unserer Ankunft und dem obligaten „Borden“ (nach scannen der Bordkarte wird jede(r) Einzelne mit einem „welcome“ begrüßt, setzt sich unser Hurtigruten Boot in Bewegung. Für uns wird’s Zeit uns in der Kabine beim nächtlichen Schlaf zu erholen um für den nächsten Tag fit zu sein.

Am frühen Nachmittag des 5. Tages erreichen wir die arktische Hauptstadt Tromsø. Heute ist die Stadt die größte Metropole des hohen Nordens, die flächenmäßig größte Stadt Europas, nördlichste Universitätsstadt usw. Schon von weitem sieht man das Wahrzeichen – die Eismeerkathedrale die 1965 geweiht wurde. Sie soll an die in dieser Gegend typischen Trockenfischgestelle erinnern.

Bei einem Spaziergang durch die Stadt mache ich eine besondere Entdeckung. Sowohl der Hauptplatz als auch die Hauptstraße sind gesperrt.Tromsö1

 

Die Straßen werden neu errichtet und eine  „Straßenheizung“ eingebaut. Ja, die Petrodollars machen das möglich – Norwegen kann sich das leisten.

 

Am Abend machen wir uns wieder auf den Weg Richtung Honningsvåg – zum Nordkap. Bereits zur Mittagszeit kommen wir an. Die Hurtigruten-Busse warten bereits um einen Teil der Gäste zum Nordkap zu bringen. Nach dem Besuch bei einer Samen-Familie (Rudi, das Rentier ist für das bevorstehende Weihnachtsfest bereits fit!) geht’s zum Nordkap Plateau.

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Endlich sind wir da: 71° 10′ 21″. Das Nordkap. Eigentlich wimmelt es hier vor lauter Besuchern aber heute: fast leer, ganz wenige Leute und nur 1 Bus und dazu das bestellte Wetter: Sonnenschein mit Fernsicht und zur Abfahrt leichter Schneefall. Herz, was willst du mehr? Es scheint als stünde ich am Ende der Welt!?fbe (1)Es ist wirklich so: ein Highlight jagt das andere. Unser Schiff setzt seine fahrplanmäßige Fahrt fort. Das nächste größere Ziel: Kirkenes – die Grenzstadt zu Russland und Finnland. Das Tor nach Osten….

… und hier beginnt nach rund 2.500 km auf See die Rückfahrt nach Trondheim

Mehr darüber im nächsten Bericht.

 

 

 

Die schönste Seereise: Hurtigruten – mit dem Postschiff Norwegen erkunden. Teil 1

Kürzlich ging für mich ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung. Gemeinsam mit meinem Freund Poldi machte ich mich auf den Weg nach Bergen zur Einschiffung auf die MS Richard Whit, einem der zahlreichen Schiffe von Hurtigruten (der berühmtesten Schifffahrtslinie der Welt!). Es ist fast nicht zu glauben, aber seit 125 Jahren wird die Schifffahrtsstrecke an der norwegischen Küste von Hurtigruten befahren. Bergen, die ehemalige Hansestadt, ist Ausgangs- und Endpunkt der Hurtigruten. Sie gilt als schönste Stadt des Landes und hat viel zu bieten. Aber alles der Reihe nach.

Nach einer schnellen und komfortablen Anreise mit KLM von München über Amster-dam  landen wir am Nachmittag in Bergen.ab (2)

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beeindruckend: im Cockpit der

Boeing 737/800

 

 

 

Alles ist bestens organisiert, ein Bus wartet bereits auf uns und bringt uns direkt zu unserem Schiff – der Richard Whit – zum Hurtigruten-Abfertigungsschalter (Check in).

MS Richard With
MS Richard With

Nach der obligaten Sicherheitsunterweisung (was tun, wenn der Alarm ertönt, wo finde ich die Schwimmweste, wie lege ich sie an, usw.) suchen wir unsere Kabine.

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Nicht gerade groß, aber eben zweck- entsprechend. Wir haben ohnehin vor,  nur zum Schlafen bzw. zur Körperpflege in der Kabine zu sein.

Es gibt ja immer wieder was Neues und es wäre doch wirklich schade, etwas zu übersehen.

Da wir jetzt wissen, wie das ganze ablaufen wird und wo die wichtigsten Plätze (natürlich auch unser Platz im Speisesaal) am Schiff sind, ist bereits das Buffet eröffnet. Der erste Eindruck ist „super!“. Alles was man erwartet, findet man hier: Lachs, Forelle, Scampi, Muscheln, Krappen, Kaviar, usw. Aber nicht nur Hauptspeisen: auch für den „süßen Abschluss“ ist alles da, alles vom Feinsten. Fast schade, diese Kunstwerke zu zerstören, aber schließlich und endlich haben wir heute ja noch fast nichts gegessen und so machen wir uns auf den Weg zur „Schlacht am Buffet“ und werden nicht enttäuscht.

Buffet
Buffet

Nichts fehlt, nichts geht aus – nur: wenn das jetzt fast 2 Wochen so weitergeht, wird uns die Waage zuhause darauf hinweisen, dass wir vielleicht doch etwas zu viel probiert haben, oder? Na was soll’s, wenn wir schon hier sind, wollen wir die skandinavische Küche doch auf die Probe stellen (und: bezahlt haben wir das ja auch! 🙂 )

Nun noch schnell die wichtigsten Stationen auf dem Schiff suchen (Infodeck, Rezeption, Bar, Panoramadeck, usw.) und dann ab in die Kabine.

Nach einer kurzen, aber scheinbar stark schaukelnden Nachtfahrt treffen wir uns im Info-Center. Das Expeditionsteam informiert über die nächsten Ausflüge. Kurz nach dem Mittagessen geht’s auch schon los. Tendern von der MS Richard With auf ein kleineres Ausflugsboot zur Anlegestelle um den Hjørundfjord auf dem Landweg zu erkunden.

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Richard With imHjørundfjord

Am Kai wartet bereits der Hurtigruten Bus und unsere Reiseleiterin die uns über ihrer Heimat informiert. Riesige Wasserfälle, Almen und Alphäuser, und einiges aus dem Reich der Trolle, die ja überall anzutreffen sein sollen. Zum Abschluss dieses Ausfluges besichtigen wir das etwa 200 Jahre alte beeindruckende Hotel Union.

Union Hotel
Hotel Union

Das Tenderboot bringt uns wieder zurück zur Richard Whit und am späten Nachmittag legen wir bereits in Ålesund, der „Stadt des Jugendstils“ an. Auch hier gibt es viel zu sehen und meine Kamera tickt pausenlos.

Ålesund die Jugendstilstadt
Ålesund die Jugendstilstadt

Während uns das Abendessen serviert wird legt unser Schiff wieder ab und steuert Richtung Trondheim – die Königsstadt – und eine der großen Zentren des Landes. Bereits am frühen Morgen legen wir in Trondheim an und wir erkunden die Stadt mit dem besonderen Nidaros-Dom, der bereits zwischen 1000 und 1300 erbaut wurde. Er ist das größte gotische Bauwerk Norwegens und Krönungskirche der norwegischen Könige.

Trondheim Nidarosdom
Trondheim Nidarosdom

Wie es weitergeht? Fortsetzung folgt!

Erntedank 2017

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Erntedank 2017 Vormoos

Eine Überraschung gab es beim heurigen Erntedankfest in der Filialkirche Vormoos. Die dafür verantwortlichen „zauberten“ ein wunderbares Erntedankbild vor dem Hauptaltar und das alles mit Gemüse, Früchten und Erzeugnissen aus der Filiale Vormoos.

Wie dem Pfarrblatt Oktober 2017 zu entnehmen ist, wurden beim Erntedankfest € 2.360,-für unsere Vormooser Kirche gespendet.

Vormoos Online (und mit uns alle Vormooserinnen und Vormooser) bedanken sich bei den Spendern, Gestaltern und Verantwortlichen.

Vergelt’s Gott!

Rumänien Rundreise 5. Teil

Unsere Rundreise geht weiter. Heute fahren wir von Bazna nach Agnita und dann: wieder einer der Höhepunkte: die Audienz beim Fürsten auf der Dracula-Burg in Bran (Törzburg). Der Mythos lebt: Dracula und die Törzburg. Dracula ist übrigens eine Fantasiefigur die der irische Schriftsteller Bram Stoker geschaffen hat.

Ja nun sind wir endlich da: Bran. Eine Menge Busse, unzählige Besucher und eine schier endlose Warteschlange vor dem Eingang. Ob wir da heute noch reinkommen? Na sicher sagt Buzzi, unser Reiseleiter, und nicht vergessen: Knoblauch mitnehmen. Warum? Na das weiß doch jeder: Vampire hassen Knoblauch!

Endlich ist unsere Gruppe an der Reihe. Wir marschieren über steile Stufen und enge Stiegen ins Schloss das nach der Rückgabe nun wieder den Habsburgern gehört. Wir können das Schlafzimmer der Königin Maria von Rumänien, Salons, das Musikzimmer und zahlreiche andere Räume besichtigen.

Am nächsten Tag fahren wir dann nach Harman, eine der besterhaltenen Kirchenburgen von Siebenbürgen in der Nähe von Kronstadt und dann nach Brasov (Kronstadt). Das Alte Rathaus, die restaurierten Bürgerhäuser, die schwarze Kirche usw. Brasov ist die Hauptstadt der historischen Region Burzenland (nach dem Fluss Burzen). Hier gibt es wieder sehr viel zu sehen und zu staunen. Man bummelt durch die Fußgängerzone zur schwarzen Kirche. Etwas besonderes im monumentalen Gotteshaus sind die Orientteppiche und 5 Orgeln!

eins der Stadttore von Brasov
ein Stadttor in Brasov
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das alte Rathaus
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die schwarze Kirche
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wunderschöne, restaurierte Bürgerhäuser in der FuZo

unsere Reise neigt sich langsam dem Ende zu. Wir fahren mit dem Bus von Predeal nach Bukarest und fliegen mit einem Jet der Tarom wieder nach München.

Eine wunderbare Reise mit vielen, prägenden und bleibenden Eindrücken die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Rumänien – Rundreise 4. Teil

Eine beeindruckende Fahrt durch die vielfältige Landschaft brachte uns, vorbei an Medias, der fast 50.000 Einwohner zählenden Stadt mit dem schiefen Turm in ein kleines Dorf – mitten in Siebenbürgen: Bazna. Außer einigen Hotels, einer Kirche, einer Schule und vielen (meist verfallenen) Häusern gibt’s hier nicht viel zu sehen und zu erleben.

In aller Hergott’s Früh warten vor unserer Hotelanlage bereits einige Pferdegespanne um uns zur ersten Wehrkirche im Nachbarort zu fahren. Eine gemütliche, nicht sehr beeindruckende etwa einstündige Fahrt bringt uns zur Wehrkirche.

Nach diesem Ausflug machen wir uns am Nachmittag auf den Weg nach Schäßburg.

An Medias vorbei fahren wir nach Sighisoara (Schäßburg), ebenfalls eine der bekanntesten Städte Siebenbürgens. Bereits von Weitem ist der Turnul cu Ceas – der „Stundturm“ zu sehen.

Türme, Türmchen, Tore, krumme Häuschen und schmale Gassen. Schäßburg ist ein Märchen aus längst vergangenen Tagen. Die Altstadt ist seit 1999 UNESCO-Weltkulturerbe.

Über die breite Treppe gelangt man zur Oberstadt und zum Wahrzeichen der Stadt – dem Stundturm.

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Christa beim Aufstieg zur Oberstadt

hier einige Bilder einer wirklich beeindruckenden Stadt:

Trotz der Hitze von 37 Grad war der Besuch in Schäßburg ein besonderes Erlebnis.

Zum Abschluss des heutigen Besichtigungsprogrammes fahren wir nach Biertan. Ein großes Dorf mit einer bekannten Kirchenburg die ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe ist. Zur Burg steigt man über einen überdachten Wehrgang auf. Hier gibt es einen herrlichen Rundblick in die Umgebung.

Die Kirchenburg birgt einige Besonderheiten: die steinerne Kanzel von 1523 und das Reinaissance-Chorgestühl (1514-1523) und etwas für Techniker: die Sakristeitür von 1515 mit einem Schloss mit 13 Riegel! die es bis zur Weltausstellung 1900 nach Paris geschafft hat und den Stahlschrankhersteller „Wertheim“ zur Erfindung seiner Schlösser inspirierte.

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das Schloss der Sakristei-Tür

Besonderheiten sind auch der Speckturm und das „Ehe-Gefängnis“. Es hat nur ein Bett und einen Tisch. Zerstrittene Paare saßen dort so lange ein, bis sie sich wieder versöhnt hatten (damit gab es auch keine Scheidung!)

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das Ehe-Gefängnis

Auf der Fahrt zu unserem Hotel ein kurzer Abstecher in einem Zigeunerdorf. Die Leute verstehen es aus Kupfer oder Messing Gebrauchsartikel für den täglichen Bedarf zu treiben.